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27. August 2018
Ironman Hamburg, Sommerschlaf und weitere Pläne…

Vier Wochen nach der CHALLENGE Roth stand für mich mit dem IRONMAN Hamburg die zweite Langdistanz innerhalb sehr kurzer Zeit auf dem Programm und die lief bekanntermaßen leider ganz und gar nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte…

„Wenn aus dem Ziel, ein Rennen gewinnen zu wollen innerhalb kurzer Zeit der Gedanke wird, einfach nur noch irgendwie anzukommen…

Übelkeit und Magen-Darmprobleme (die Details erspare ich Euch…) haben es mir heute leider nicht möglich gemacht, weiter zu kämpfen, so wurde es ein langer Spaziergang.

Glückwunsch an die Mädels auf dem Podium: Sarah, Katharina & Maja und Danke an mein Team & an jeden einzelnen da draußen für die aufmunternden Worte!“

 

Eigentlich wollte ich ein paar Tage nach dem Rennen in Hamburg als Nachtrag zu diesem Facebook-Post vom Renntag selbst, noch ein paar Worte schreiben, einen kurzen Rennbericht aus meiner Sicht, was da in Hamburg eigentlich los gewesen war… Nun sind schon vier weitere Wochen vergangen und die Vorbereitung auf den IRONMAN Italien ist bereits in vollem Gange.

Nach Hamburg haben mich sehr viele Nachrichten erreicht, wie toll ich gekämpft hätte und wie stolz ich sein könne, das Rennen zu Ende gebracht zu haben. Aber auch ein paar Nachrichten waren dabei, warum ich denn nicht aufgehört hätte, um es bei einem anderen Rennen zu versuchen und noch die Hawaii-Quali zu holen.

Auch, wenn ich alles andere als stolz über meine Leistung in Hamburg war, so haben mich die positiven Zusprüche natürlich sehr aufgebaut – vielen Dank dafür noch einmal an dieser Stelle!

Die Sichtweise bezüglich Hawaii bzw. die Einstellung zu einem „DNF“ hat mir hingegen doch etwas zu denken gegeben. Tatsächlich saß ich bei Kilometer 33 ca. zehn Minuten am Straßenrand und habe mich mit meinem inneren Engelchen und Teufelchen unterhalten – an Hawaii habe ich dabei jedoch keine Sekunde lang gedacht. Schon in dem Moment als ich mich hingesetzt habe, wusste ich, dass an dem Tag für mich das Wichtigste sein würde, nicht aufzugeben – auch wenn es ein paar Minuten gedauert hat, bis ich weiterwandern konnte… ;-)

 

Hinfallen, Aufstehen, Krönchen richten, Weitermachen…

Ja, ich war enttäuscht. Sehr enttäuscht sogar – weniger jedoch über die „verpasste“ Hawaii-Quali, als vielmehr über den Rennverlauf in Hamburg selbst.

Dass ich mich schon auf dem Rad nicht gut fühlte und beim Laufen in der entscheidenen Rennphase nichts mehr entgegenzusetzen hatte, dass kurze Zeit später einfach gar nichts mehr ging, ohne dass ich eine Erklärung dafür hatte, die letzten Kilometer nur noch gehen und keine Nahrung mehr zu mir nehmen konnte… ich denke, die Enttäuschung ist nachvollziehbar.

Im Nachhinein war klar, dass – wie so oft – einfach sehr viele Kleinigkeiten zusammen kamen. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich am meisten…

Hawaii war in diesem Jahr nicht meine oberste Priorität, sonst hätte ich eine andere Saisonplanung mit einem Qualifikations-Rennen früh im Jahr gewählt. Die nationalen Rennen sind für mich als Mutter und uns als Familie deutlich einfacher zu organisieren und dies war in diesem Jahr aufgrund der Einschulung von Marlon noch einmal schwieriger als vorher zu Kindergartenzeiten…

Ich bin sehr froh und stolz darauf, wie gut das alles auch Dank meiner Familie und meines Teams klappt und auch wenn meine anfänglichen Bedenken bezüglich der neuen Situation sicher nicht unbegründet waren, so ist es schön festzustellen, dass man es manchmal schafft, sich selbst vom Gegenteil zu überzeugen. :-)

Das Ziel mir der frühen Hawaii-Qualifikation habe ich nun für das Jahr 2019 fest im Blick und die erste Chance sogar bereits in knapp vier Wochen beim IRONMAN Italien.

Ab September ändert sich der Qualifikationsmodus bei den Profis, sodass die Qualifikation für die Weltmeisterschaft dann nicht mehr über die Weltrangliste läuft, sondern dann nur mit dem Sieg eines IRONMAN-Rennens garantiert ist. Das aktuelle System, das „Punktesammeln“ über das ganze Jahr (Kona Pro Ranking), gibt es dann nicht mehr.

Ich bin gespannt, welche Entwicklung diese Änderung insgesamt mit sich bringen wird – vor allem auch, was das Thema „DNF“ betrifft. Wenn es bei einem Rennen mal nicht rund läuft und man einen schlechten Tag erwischt hat, aber unbedingt nach Hawaii möchte… steigt man dann aus dem Rennen aus?!

Ich werde meine Einstellung zum „DNF“ behalten und freue mich auf meine Chance in Bella Italia! :-)

 

11. Juli 2018
DANKE Challenge Roth!

Auch zehn Tage nach dem Rennen ist alles noch ein bisschen wie im Traum…

Mein bisher größter Erfolg – im Nachhinein sehr schön, wie knapp und spannend das Rennen ausgegangen ist. An dem Tag selbst hätte ich nichts dagegen gehabt, wenn ich ein, zwei Minütchen „Polster“ gehabt hätte, das könnt Ihr mir glauben… ;-)

Athletinnen wie Lucy Charles, Kaisa Sali, Laura Siddal und Yvonne van Vlerken zu schlagen, die alle zur absoluten Weltspitze gehören, die alle das Rennen in Roth gewinnen wollten und somit wirklich auch in Topform am Start standen – noch immer etwas unwirklich…

Die nächste Chance, mich zu testen, habe ich bereits in knapp drei Wochen beim IRONMAN Hamburg.

Die Zeit bis dahin brauche ich zur Regeneration, fiebere aber – nachdem die erste Woche nach Roth sehr aufregend und positiv, aber auch ziemlich anstrengend und vollgepackt war – dem 29. Juli schon sehr entgegen.

Wir werden versuchen, die richtige Mischung aus Erholung und leichtem Training zu finden, damit ich dort dann erneut möglichst frisch am Start stehen kann. :-)

Nach dem IRONMAN Hamburg stehen dann erst einmal zwei Wochen Urlaub und „Pause vom Triathlon“ im Kalender, bevor wir uns an die Planung für die zweite Saisonhälfte machen.

Anstatt eines Rennberichts über die Challenge Roth habe ich hier ein paar der Interviews, Bewegtbilder und Berichte für Euch zusammengestellt, die in den letzten zwei Wochen entstanden sind.

Viel Spaß beim Lesen, Anschauen und Zuhören. :-)

 

Wer das Ganze mal aus Trainer-Sicht lesen möchte, der findet hier eine schöne Zusammenfassung von meinem Trainer Björn Geesmann. Seit knapp zwei Jahren arbeite ich bereits mit STAPS im Bereich Leistungsdiagnostik zusammen, seit März diesen Jahres ist Björn darüberhinaus auch mein Trainer.

Danke, Björn – für den schönen Artikel und natürlich für alles andere!!! :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

  • In der Woche nach dem Rennen war ich zu Gast bei triathlonszene.  Wer eine Stunde Zeit und Lust hat, der findet hier die Aufzeichnung. Es ging viel um das Rennen in Roth, aber auch ein bisschen um das Drumherum in der Vorbereitung… Viel Spaß beim Reinschauen. ;-)

 

 

 

 

 

 

Seit Weihnachten letzten Jahres habe ich an dieser Stelle wöchentlich über meine Vorbereitung auf die Challenge Roth berichtet und auch in Zukunft findet Ihr hier regelmäßig die aktuellen Infos…

Ich freue mich, wenn Ihr weiterhin vorbeischaut und möchte mich an dieser Stelle nochmals für die vielen Glückwünsche und Nachrichten bedanken, die ich in den letzten Tagen erhalten habe.

Bis bald,

Eure Danni

 

02.07.2018
Sieg bei der Challenge Roth, neue Deutsche Bestzeit auf der Langdistanz – 08:43:42

Es wird noch ein paar Tage dauern, bis ich realisiere, was da gestern passiert ist…

Danke Alice, Kathrin, Felix Walchshöfer & dem gesamten Challenge-Team! Danke an die vielen Helfer & Zuschauer – Roth ist einfach einzigartig!

Danke an meine Sponsoren, die das Ganze für mich ermöglichen und immer hinter mir stehen – auch in schweren Zeiten. Ebenso meine Familie, mein gesamtes Team – ohne Euch wäre ich nicht dort, wo ich heute bin und der Erfolg gehört genauso Euch!

Danke Lucy, Kaisa, Laura, Yvonne & an alle anderen Mädels für das unfassbare Battle gestern!

Eines Tages die Challenge Roth zu gewinnen war ein riesen Traum von mir. Dass es tatsächlich mit dem Sieg klappt, damit haben denke ich wirklich die wenigsten gerechnet – mich selbst eingeschlossen…

Ich wusste, dass ich gut drauf bin, dass ich eine schnelle Zeit machen kann, wenn alles gut läuft, das habe ich vorher gesagt. Der Sieg bedeutet natürlich viel, viel mehr als nur eine schnelle Zeit. Natürlich freue ich mich auch riesig, dass es mit dem Deutschen Rekord geklappt hat. Wer mich kennt, der weiß, dass mir das alles andere als leicht gefallen ist, so eine Ansage zu machen… Ich glaube, auch hier haben mir das viele nicht zugetraut, dass ich es schaffen kann.

Gestern hatte jede von uns einen schweren Tag da draußen. Es war eine einzige Achterbahnfahrt, Vieles lief nicht wie geplant – Langdistanz eben… Aber ich habe es geschafft, während des gesamten Rennens den Glauben daran zu behalten, dass es klappen kann und das ist das, worauf ich wirklich stolz bin.

Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher – ich wünsche Euch eine gute Erholung & nochmals vielen, vielen Dank Euch allen für den wundervollen Tag gestern!

 

 

 

24.06.2018
Dream big. Be fast. Dream fast.

Es ist soweit: morgen ist endlich die Rennwoche da, der ich schon so lange entgegen fiebere! :-)

In den nächsten sieben Tagen wird es bei mir sehr viel um die Zeit gehen: Ich will versuchen, bei der DATEV Challenge Roth eine neue Deutsche Bestzeit auf der Langdistanz aufzustellen.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich so etwas niemals sagen würde, wenn ich nicht davon überzeugt wäre, dass ich das schaffen kann. ;-)

Die aktuell schnellste deutsche Zeit bei den Damen stammt von Sandra Wallenhorst aus dem Jahr 2008: Sandra benötigte beim Ironman Klagenfurt damals 8:47:26 Stunden.

Normalerweise ist mir die Rennzeit gar nicht wichtig. Vielmehr geht es schließlich um den direkten Vergleich mit der Konkurrenz, darum, das Beste aus mir herauszuholen – meine Grenzen zu verschieben und vor allem darum, Spaß zu haben! Und genau das ist auch mein Plan für Roth!

Wir machen den Sport, weil er uns Spaß macht und das sollten wir nie vergessen! Nur, was man wirklich liebt und mit Leidenschaft macht, kann auf Dauer für einen selbst funktionieren.

Aber vielleicht geht es ja Euch ähnlich: um dauerhaft motiviert zu sein, helfen mir konkrete Ziele. Nicht nur im Sport, aber gerade dort sind Ziele wirklich wichtig! Das heißt nicht, dass man ununterbrochen daran denken oder jeden Morgen damit aufwachen muss. Einfach zu wissen, warum und wofür man täglich hart arbeitet – das ist wichtig.

Sicherlich ist es gut, wenn Ziele einigermaßen realistisch sind, schließlich will man sie ja auch erreichen… was ich aber noch viel wichtiger finde: Ziele müssen motivierend und herausfordernd sein und dazu gehört eben auch etwas Mut und Risikobereitschaft.

Dream big. Be fast. Dream fast.

Den Traum, die Challenge Roth zu gewinnen, habe ich schon lange, wahrscheinlich seit ich 1998 das erste Mal zum Zuschauen vor Ort war. Das Ziel „So schnell wie möglich im Ziel sein“ ;-) habe ich bei jedem Rennen… Zu wissen, dass ich mein Bestes gegeben habe. Besonders gut fühlt sich das natürlich an, wenn dabei niemand anderes schneller war… ;-)

Täglich an meinen Potentialen zu arbeiten mit dem Ziel „Rennen zu gewinnen“ ist für mich persönlich wahrscheinlich das, was mich im Sport am meisten antreibt: Dieser Moment, wenn man als Erste über die Ziellinie läuft und die Anspannung abfällt – das ist einfach unbeschreiblich und mit keinem anderen Gefühl zu vergleichen… und die Zeit ist in dem Moment völlig egal…

Trotzdem frage ich mich manchmal – wie sicher viele von Euch auch – was für eine Zeit wohl möglich wäre, wenn alles optimal laufen würde…

Dazu hier kurz ein paar Zahlen & Fakten. Es ist für mich der 11. Start über die volle Distanz, meine Bestzeiten in den Einzeldisziplinen waren bisher:

Schwimmen: 51:29 (Ironman Frankfurt 2013)

Radfahren: 4:37:56 (Ironman Barcelona 2017)

Laufen: 3:08:14 (Ironman Copenhagen 2013)

Persönliche Bestzeit Langdistanz: 8:55:11 (Ironman Barcelona 2017)

Roth ist für schnelle Zeiten bekannt und die Zuschauer tun den Rest, damit man „so schnell wie möglich“ wieder im Ziel ist… :-)

Ich bin gut drauf und hoffe, dass am 01. Juli alles passt und ich es schaffe, meine Leistung in allen drei Disziplinen abzurufen.

Bevor es losgeht, möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich zu bedanken:  Bei meinen Sponsoren, ohne die das alles nicht möglich wäre, bei meiner Familie und meinem Team, ohne die das alles noch weniger möglich wäre – und bei Euch allen, die mich „verfolgen“ und das Ganze zu etwas Besonderem machen!

Ich freue mich, wenn Ihr mir die Daumen drückt und hoffe, wir sehen uns in Roth!

 

In der Rennwoche bin ich unter anderem hier anzutreffen:
Donnerstag, 28. Juni:

10:00 Uhr Pro-Briefing, Kulturfabrik, Roth

11:00 Uhr Pressekonferenz, Kulturfabrik, Roth

15:30 Uhr „Meet and Greet“ Swiss Side – Stand, Expo

16:00 Uhr  „Meet and Greet“ ultrasports – Stand, Expo

17:00 Uhr Erdinger Urweisse Hütt’ngaudi, Foodcourt/Expo

Freitag, 29. Juni:

16:00 Uhr Pro Girls Talk, Merchandise Zelt

16:30 Uhr „Meet and Greet“ 2XU – Stand, Expo

17:00 Uhr Autogrammstunde New Balance – Stand Expo

18-20 Uhr Pasta-Party, Festzelt

20:30 Uhr Bayern3-Willkommensparty, Marktplatz, Roth

Samstag, 30. Juni:

Auf dem Rad, auf der Couch ;-) und am Nachmittag kurz zum Bike-Check-In in der Wechselzone.

Sonntag, 01. Juli:

6:33 Uhr Start DATEV Challenge Roth! :-)

Allen Teilnehmern einen unvergesslichen Tag – Ihr habt hart dafür gearbeitet und jetzt genießt es und habt Spaß! Dream big. Be fast. Dream fast.

Weil es für mich eine ganz besondere Rennwoche ist, in der es wie oben beschrieben viel um die Zeit geht, habe ich für Euch ein paar „Tipp-Spiele“ vorbereitet. Es wird sich dabei viel um die Renn-Zeit drehen – die Einzelzeiten der drei Disziplinen und um meine Endzeit…

Schaut auf meiner Facebook-Seite vorbei – es lohnt sich. ;-)

 

Hier noch ein paar Impressionen von meinem Sieg bei der Challenge Heilbronn vergangene Woche:
17.06.2018
Titelverteidigung bei der Challenge Heilbronn geglückt!

Ich habe lange überlegt, ob ich die Titelverteidigung bei der Challenge Heilbronn ins Auge fassen soll, denn schließlich steht mit der DATEV Challenge Roth in zwei Wochen ein echtes Highlight an, bei dem alles passen soll…

Vor dem Rennen war ich daher ziemlich aufgeregt und angespannt – während des Wettkampfs habe ich dann richtig gespürt, wie diese Anspannung abgefallen ist… Gerade bin ich einfach nur glücklich, dass ich die Entscheidung getroffen habe, in Heilbronn zu starten. :-)

Die letzten Trainingswochen sind richtig gut gelaufen, ich konnte noch ein wenig Rennhärte sammeln und die „Generalprobe“ für Roth hätte nicht viel besser laufen können. :-)

Danke Euch allen für die mega Unterstützung an der Strecke und von zu Hause aus!

Ich freue mich riesig auf Roth und ich hoffe, viele von Euch dort wieder zu sehen!

 

 

10.06.2018
Kleine Planänderung: Start bei der Challenge Heilbronn am 17. Juni

Wie versprochen hier noch ein paar Worte zu meinem Rennen vergangene Woche im Kraichgau.

Wer das Rennen in Bewegtbildern sehen möchte: hier geht’s zur triathlonTV-Reportage und hier außerdem zu meinem Zielinterview mit tri-mag.de.

Vor dem Start im Kraichgau war ich sehr unsicher, was meine Beine hergeben würden, da die letzten Trainingswochen doch sehr umfangreich gewesen waren.

Mit meiner Platzierung war ich im Ziel zwar sehr zufrieden, allerdings hatte ich während des gesamten Rennens nie wirklich das Gefühl, dass es so richtig rund läuft.

Aber manchmal kann das Gefühlt ja auch täuschen. :-)

Die anschließende Rennanalyse und ein Blick auf meine Leistungswerte zeigt, dass ich sehr gut unterwegs war – eines meiner besten Rennen überhaupt.

Die Formkurve zeigt also in die richtige Richtung, wie uns auch eine Leistungsdiagnostik vom vergangenen Donnerstag in Köln bei meinem Partner STAPS bestätigt.

Da ich das Gefühl habe, dass aktuell noch ein wenig „Rennhärte“ fehlt – vor allem aber, weil der Wettkampf zu meinen absoluten Lieblingsrennen zählt – und es schließlich auch einen Titel zu verteidigen gilt… habe ich mich spontan für einen Start bei der Challenge Heilbronn kommende Woche entschieden. :-)

Ich freue mich riesig, wieder am Start zu stehen, werde natürlich alles daran setzten, meinen Titel zu verteidigen und hoffe auf einen letzten guten Test vor der DATEV Challenge Roth am 01. Juli.

 

Euch allen nochmals lieben Dank für die tolle Unterstützung an der Strecke und von zu Hause aus & Danke Ingo Kutsche für die schönen Bilder vom IRONMAN 70.3 Kraichgau:

03.06.2018
Platz 2 beim Ironman 70.3 Kraichgau

Ich freue mich sehr über Platz 2 beim IRONMAN 70.3 Kraichgau.

Das war heute ein hartes Stück Arbeit… Herzlichen Glückwunsch an meine Teamkollegin Laura Philipp zu einem mega starken Rennen und an Yvonne van Vlerken zu Platz 3.

Rennbericht folgt… ;-)

Danke Euch allen für den Hammer Support!

 

 

27.05.2018
Ironman 70.3 Kraichgau – Gewinnspiel

Noch genau eine Woche bis zu meinem nächsten Highlight, dem IRONMAN 70.3 Kraichgau.

Zum Abschluss von drei sehr trainingsintensiven Wochen war ich am Freitag zum Streckencheck im „Land der 1000 Hügel“, um den Rennkurs für kommende Woche noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen:

Tausend sind es nicht, aber der ein oder andere „giftige Hügel“ ist mit dabei! ;-)

Ich freue mich sehr auf das Rennen, welches gleichzeitig für mich der letzte Test vor dem DATEV Challenge Roth am 01. Juli ist.

Die Wochen vergehen wie im Flug und wir sind schon mitten in der Wettkampfsaison angekommen…

Nicht nur während der Wettkampfphase, sondern das ganze Jahr über ein ständiger Begleiter zur Unterstützung meines Immunsystems ist Orthomol Sport. Meine erste Wahl, wenn es um die Stabilisierung der Widerstandskraft geht:

Die wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe für den Energiestoffwechsel sowie zur Verbesserung der Regeneration und der sportlichen Leistungsfähigkeit in komprimierter Form jeden Tag mit dabei zu haben – das ist nicht nur für uns Leistungssportler genial!

Zum IRONMAN 70.3 Kraichgau gibt es für Euch mal wieder ein Gewinnspiel – passend zu den „1000 Hügeln“:

Sagt mir, wie viele Höhenmeter am Sonntag nach dem Rennen auf meinem SRM Powermeter stehen werden.

Der beste Tipp gewinnt zwei Monatspackungen Orthomol Sport und wird nach dem Rennen bekannt hier gegeben.

Einfach meinen Facebook-Post kommentieren – ich drücke Euch die Daumen – ich hoffe, Ihr mir auch! :-)

 

 

Orthomol Sport ist schon seit langer Zeit fester Bestandteil meiner Ernährung und für mich die perfekte Nahrungsergänzung:

Getestete und sichere Produkte, hohe Qualitätsstandards sowie die Verbesserung meiner Regeneration und Leistungsfähigkeit in praktischer Form.

So bin ich dauerhaft gut versorgt und gewappnet für die hohen Belastungen in Training und Wettkampf, aber auch im hin und wieder stressigen Alltag.“

 

 

20.05.2018
Auch in 2018 als Teamkapitänin für die Mainova unterwegs

Wie schon im letzten Jahr, so darf ich auch in 2018 bei drei ausgewählten Veranstaltungen als Teamkapitänin von Mainova-Staffeln am Start stehen:

Los geht es am 08. Juli beim Mainova Ironman Frankfurt mit einer Mainova-Staffel – hier könnt Ihr Euch noch bis zum 22.05. für einen Platz im Team bewerben – gefolgt vom 10-Freunde Triathlon in Darmstadt am 02. September sowie dem Mainova Frankfurt Marathon Ende Oktober.

Die Mainova unterstützt den Ironman Frankfurt bereits seit drei Jahren als Titelsponsor, beteiligt sich an der Rennverpflegung und ermöglicht durch den Staffelwettbewerb Zugang für den Breitensport.

Schön zusammengefasst in folgendem Artikel der „Frankfurter Neuen Presse“ vom 11.05.2018:

 

FNP: Staffel auf der Volldistanz: Einmalige Gelegenheit für ambitionierte Breitensportler

11.05.2018

Einzigartige Momente erleben ausgewählte Sportlerinnen und Sportler in diesem Jahr beim Mainova IRONMAN Frankfurt: Als Teil einer Staffel mit prominenten Teamkapitänen können sie eine Eisenfrau oder ein Eisenmann werden. Und zwar auf der Langdistanz, das ist weltweit einzigartig. Ein herausragendes Erlebnis, dass jede und jeder trainierte Breitensportler schaffen kann. Aber es gilt schon jetzt: Schnell sein, die Bewerbungsfrist endet am 20. Mai!

Davon träumen viele Hobby-Sportler mit Ambitionen:

Einmal beim Triathlon starten.

Am liebsten auf der Langdistanz.

Aber je wilder die Träume, desto schwieriger ihre Realisierung:

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen (also ein kompletter Marathon) ist die Messlatte, die beim IRONMAN auf der Langdistanz überquert werden muss.

Umso überwältigender ist dann das Gefühl, sie zu überspringen und tatsächlich die Ziellinie zu überqueren.

Das muss kein Traum bleiben, für eine kleine Zahl ausgewählter Breitensportler ist dieses Ziel erreichbar:

Als einzigartiges Staffelerlebnis. Bereits zum dritten Mal schickt Mainova am 8. Juli 2018 zwei Staffeln beim Mainova IRONMAN Frankfurt ins Rennen.

Sie bestehen aus jeweils fünf Teilnehmern und einem prominenten Teamkapitän, die sich die Gesamtstrecke teilen. Dieses Angebot ist weltweit einzigartig auf der Langdistanz beim IRONMAN, das gibt es nur in Frankfurt.

Damit wird der „Längste Tag im Leben“ auch für trainierte Amateure möglich.

Zum vollständigen Artikel der  „Frankfurter Neuen Presse“ vom 11.05.2018:geht es hier.

 

Ich drücke Euch die Daumen und freue mich, wenn wir uns am 08. Juli in Frankfurt sehen – vorher am 23.06. beim Trainingstag im Rahmen des „Swim Days“.

Bis bald und schöne Pfingsten Euch allen!

 

13.05.2018
„Trainingslager“ ZU HAUSE!

Seit einer Woche bin ich wieder voll ins Training eingestiegen und zwar in gewohnter Umgebung – sozusagen im „Trainingslager zu Hause“. Nach zwei für mich sehr reiseintensiven Wochen genau das richtige.

Bis zu meinem nächsten Rennen, dem IRONMAN 70.3 Kraichgau werde ich mich nun hier vorbereiten und außer Training, Essen und Schlafen vor allem so viel Zeit wie möglich mit meinem Sohn verbringen.

Auf dem Fußballplatz bin ich also auch des Öfteren anzutreffen. ;-)

Nach meiner Rückkehr von Marbella (weiter unten noch wie versprochen ein kurzer Rennbericht) ging es direkt weiter:

Foto: Tom Tittmann

Zwei spannende und sehr interessante Tage im Windkanal in Immenstaad mit meinem Partner Swiss Side, sowie am zweiten Tag zusammen mit meinem Helm-Sponsor Rudy Project, standen auf dem Programm.

Dank verschiedenen Positions- und Materialtests konnten wir wichtige Antworten auf noch offene Fragen finden und weitere Details optimieren.

Wie immer erstaunlich, was kleinste Kleinigkeiten ausmachen!

 

Perfekt war die Tatsache, dass wir die Tests direkt mit meinem neuen Wettkampfrad durchführen konnten, welches ich in Immenstaad in Empfang nehmen durfte!

Danke an meinen Radsponsor CANYON für das neue Speedmax sowie an das Team von Swiss Side für diese tolle Möglichkeit und Erfahrung im Windkanal!

 

Foto: Tom Tittmann

 

Challenge Roth Kick-Off-Wochenende

Weiter ging es vom Bodensee zum Challenge Kick-Off-Wochenende nach Roth.

Besonders schön: der Challenge Women Active Day am Samstagvormittag.

Ein Trainingstag, den ich mit etwa 40 Mädels bei bestem Frühlingswetter und anschließend leckerem Brunch auf dem Gelände der Sparkasse Mittelfranken Süd in Roth verbringen durfte.

Ein perfekt organisierter Tag in Vorbereitung auf den Challenge Women Run am 30. Juni 2018, einem 5km-Frauenlauf im Rahmen des DATEV Challenge Roth.

Mit einem Lauftechnik-Training und Dehnprogramm konnte ich den Mädels hier noch ein paar Tipps für ihr Training mit auf den Weg geben.

Am Samstagnachmittag standen noch das Charity-Schwimmen für die Kreisklinik Roth für die Aktion „Klinik-Clowns“ im Rother Freibad unter dem Motto „Jede Bahn zählt“ sowie am Sonntag die offizielle Streckenbesichtigung der Radstrecke mit ca. 200 Teilnehmern auf dem Programm.

Alles in allem ein super Wochenende mit top Wetter, vielen bekannten Gesichtern und guter Stimmung. Danke an alle für die schönen Tage – die Vorfreude auf den 1. Juli steigt! :-)

Hier noch ein paar Impressionen vom Challenge Women Active Day von Norbert Willhelmi:

 

Saisoneinstieg beim Ironman 70.3 Marbella:

Eine Berg- und Talfahrt vom Feinsten… am Ende mit Platz 3 belohnt.

Für meinen Saisonstart hatte ich mich bewusst für die diesjährige Premiere des Ironman 70.3 Marbella entschieden: Ein sehr anspruchsvolles und somit ehrliches Rennen, bei dem man hinterher genau weiß, wo man steht.

Beim ersten Rennen der Saison geht es für mich nämlich erst einmal darum, einen Formtest unter Wettkampfbedingungen zu haben, um zu wissen, woran ich für die Hauptrennen noch arbeiten muss.

Anders als dort dürfen beim ersten Rennen auch noch kleine Fehler passieren… Meistens hat man diese ja selbst in der Hand und kann daraus dann auch noch etwas lernen.

In diesem Fall zum Beispiel: „Was packe ich beim Fliegen ins Handgepäck und was in den normalen Koffer…“

Nachdem die Anreise problemlos verlaufen war, kam nämlich leider mein normales Gepäck nicht an, was mir die Rennvorbereitung doch etwas stressiger gestaltete, als mir lieb war…

Zum Glück kam meine Freundin und Physiotherapeutin Nicky erst einen Tag später nach Marbella geflogen und konnte mir so noch die wichtigsten Sachen, die ich nicht im Radkoffer hatte (wie z.B. Wettkampf-Einteiler, Laufschuhe, Laufuhr…) für das Rennen mitbringen.

Ohne Nicky wäre das Ganze doch um Einiges schwieriger geworden…!!!

Pünktlich zum Rennen konnten wir also zum Glück alles Nötige organisieren und die Konzentration voll auf das Rennen legen.

Die Schwimmstrecke war aufgrund des nur 16 Grad kalten Mittelmeers verkürzt worden und durch starken Wellengang am Renntag ziemlich anspruchsvoll.

Es gelang mir zwar, mit der Spitzengruppe aus dem Wasser zu steigen, im Wechselzelt habe ich dann allerdings viel Zeit verloren, weil meine Hände so kalt waren, dass ich eine gefühlte Ewigkeit gebraucht habe, meinen Neo zu öffnen…

Dass es Streckenprofile gibt, die mir mehr entgegenkommen als der Kurs in Marbella, wusste ich vorher ;-) …weshalb ich mit meiner Leistung zu dem frühen Zeitpunkt in der Saison wirklich sehr zufrieden bin.

Die wunderschönen 90 Kilometer im Hinterland Andalusiens, mit ca. 1600 Höhenmetern und am Renntag außerdem mit ordentlich Wind gespickt, machten das Radfahren zu einer echten Herausforderung und ich war gespannt, wie sich meine Beine beim Laufen anfühlen würden…

Hier konnte ich in den letzten Wochen gute Fortschritte machen und trotz der harten Radstrecke im Rennen eine gute Leistung zeigen.

Mit Platz 3 hinter meiner Teamkollegin Laura Philipp und der Zweitplatzierten Marta Bernadi durfte ich mich am Ende über einen Podestplatz zum Saisoneinstieg freuen.

Meine Glückwünsche gehen an Laura, die von Beginn an ein spitzen Rennen gezeigt hat, an Marta Bernadi, an meinen Teamkollegen Andi Dreitz, der Platz 3 bei den Männern erreichen konnte und natürlich an alle Finisher des ersten Ironman 70.3 Marbella!

An der Stelle auch noch ein Dankeschön an Laura für’s Aushelfen vor dem Rennen: ohne Deine Radklamotten hätte ich nicht einmal meine letzten Trainingseinheiten vor dem Rennen vor Ort machen können…

Mein Koffer kam übrigens mit über zwei Wochen Verspätung (und nach einigen unnötigen Stunden in Telefon-Warteschleifen – Danke Lufthansa!) vorgestern endlich bei mir zu Hause an…

Trotz oft auch stressigen Erlebnissen liebe ich das Reisen, aber zu Hause ist und bleibt es doch am schönsten. ;-)

Deshalb freue ich mich wie gesagt, nun erst einmal zu Hause sein und hier trainieren zu können:

Bis zum Ironman 70.3 Kraichgau sind es nun noch drei Wochen – gleichzeitig ist das dann schon der letzte Test vor meinem ersten großen Highlight am 01. Juli beim DATEV Challeng Roth.

Hier findet Ihr die Ergebnisse des Ironman 70.3 Marbella, außerdem noch ein paar Impressionen von Ingo Kutsche:

An meiner Laufzeit von 1:23:32 für war übrigens der Tipp von Jürgen Meyer am nächsten – viel Spaß mit Deinen neuen Laufschuhen! :-)

Euch allen gutes Training, ebenfalls einen guten Einstieg in die Saison – falls Ihr diese nicht wie ich bereits eingeläutet habt und allen Mamis heute einen schönen Muttertag!

Eure Daniela

 

05.05.2018
Marbella – Darmstadt – Bodensee – Roth…

In den letzten beiden Wochen war ich wirklich sehr viel unterwegs…

Mehr dazu gibt es in den nächsten Tagen an dieser Stelle – heute stattdessen ein paar Übungen für Euer Training von meiner Physiotherapeutin Nicky Beulmann im Tritime Magazin:

 

Tritime Magazin: Myoreflextherapie: Die Big 5 der KID-Übungen

 

Daniela Sämmler zeigt Dehnübungen für Triathleten, Radfahrer und Läufer

 

KID steht für Kraft in der Dehnung.

Profi-Triathletin Daniela Sämmler zeigt mit ihrer Physiotherapeutin Nicole Beulmann effektive Dehnübungen für die heiße Saisonphase damit keine Dysbalancen entstehen.

 

 

Die Sonne scheint, die Temperaturen sind sommerlich, die Triathlonsaison ist gestartet und die Trainingseinheiten werden länger und/oder härter.

Besonders nach langen Radausfahrten steigt man das eine oder andere Mal etwas „eingerostet“ vom Bike.

Um muskulären Dysfunktionen und Verletzungen vorzubeugen, ist es jetzt auch in der trainingsintensiven Phase um so wichtiger, Zeit für Mobilisationsübungen und für Athletik zu investieren.

Grundsätzlich eignet sich hierfür beispielsweise ein fester Yoga-Termin am Ruhetag – was sich übrigens im Spitzensport auch abseits des Triathlons längst etabliert hat.

Wenn aber dennoch die Zeit für einen seperaten Termin fehlt, empfiehlt es sich, die Mobilisation durch regelmäßige „Eigenübungen“ zu ersetzen oder bestenfalls sogar zu ergänzen. Knapp und effektiv.

In diesem Artikel stellen wir euch die Big 5 der Kraft-Dehnungsübungen für die laufende Saison vor.

 

Öffnen der Muskelketten

Als Grundbaustein dient das Öffnen der vorderen und hinteren Muskelkette.

Diese Ketten neigen bereits durch alltägliche Belastung, wie langes Sitzen dazu, zu verkürzen.

Dadurch kann die gesamte Körperstatik in ein Ungleichgewicht geraten, woraus diverse Problematiken entstehen können (siehe tritime women-Artikel „Sitzschlinge“).

Diese zwei Übungen sind bereits aus den bisherigen Artikeln „Läuferknie“ und „Achillessehnenbeschwerden“ bekannt.

 

Vordere Muskelkette – Schwerpunkt Hüftöffnung

KID vodere Kette

Der Schwerpunkt der Dehnung liegt auf dem Hüftbeuger im Zusammenspiel mit der Rumpf- und vorderen Oberschenkelmuskulatur.

Die Hüfte wird weit geöffnet. Dabei sollte man dennoch versuchen, das Becken weit nach vorne zu schieben (Po-Muskulatur anspannen).

Der Oberkörper ist leicht nach hinten geneigt, die Arme sind nach oben gestreckt und die Handinnenflächen zeigen dabei nach vorne, Schultern dabei locker lassen.

 

Das auf dem Boden liegende Knie, der Unterschenkel und Fuß werden in den Boden gedrückt, damit ist die Muskelkette in der Dehnung aktiviert.

Diese Position sechs bis acht tiefe Atemzüge halten, danach Seite wechseln.

 

Hintere Muskelkette – Schwerpunkt Oberschenkelrückseite und Rückenstrecker

KID hintere Kette

Diese Übung dient vor allem der Öffnung der gesamten hinteren Muskelkette, den Beinbeugern (ischiokrurale Muskulatur) und den Rückenstreckern (Mm. errector spinae).

Stellen Sie im stabilen Stand beide Füße etwa hüftbreit auseinander, halten Sie die Knie dabei möglichst gestreckt und neigen Sie den Oberkörper so weit wie möglich nach vorne.

Umfassen Sie die dabei die Beine. Dabei sollte der untere Rücken den höchsten Punkt bilden.

Der Kopf hängt locker nach unten, Schulter- und Nackenbereich bleiben entspannt. Drücken Sie die Fußspitzen aktiv in den Boden, ohne die Fersen dabei anzuheben. Diese Position sechs bis acht tiefe Atemzüge halten.

Häufig resultieren aus Verkürzungen der vorderen und/oder hinteren Muskelkette Einschränkungen in der rotatorischen Komponente.

Diese äußern sich, nicht selten, durch Beschwerden im Schulterbereich, Knieproblematiken wie das Läuferknie oder immer wiederkehrender Beschwerden im Iliosakralbereich.

Die folgenden drei Übungen liefern ein effektives Grundgerüst, um die rotatorische Muskelkette zu Öffnen und Einschränkungen in diesem Bereich entgegenzuwirken.

 

Seitliche Muskelkette – Hüftabduktoren und Außenrotatoren, Tractus Iliotibialis (Runners Knee)

KID Hürdensitz

Bei dieser Übung steht die seitliche Muskelkette der unteren Extremität im Vordergrund.

Die Dehnung wird durch die Anbindung und Vorneigung des Rumpfes intensiviert.

Beginnen Sie die Übung wie die Dehnung des Hüftbeugers.

Legen Sie den vorderen Unterschenkel vor sich ab (Achtung bei Knieproblemen: diese Übung darf keine Schmerzen im Knie auslösen!).

 

Legen Sie die Unterarme vor dem Knie ab und senken den Oberkörper.

Um die Übung zu entschärfen, stützen Sie sich statt der Unterarme auf den Händen ab. Der abgelegte Unterschenkel drückt während der Dehnung in den Boden, um die Muskelkette zu aktivieren.

Halten Sie diese Position sechs bis acht tiefe Atemzüge, danach Seiten wechseln.

 

Seitliche Muskelkette, Hüftabduktoren – Rotation und Brustmuskulatur

KID Glutealmuskulatur

Bei dieser Übung liegt der Schwerpunkt auf der Glutealmuskulatur im Zusammenspiel mit der Rumpfrotation und der vorderen Brustmuskulatur.

Legen Sie sich auf den Rücken, beugen Sie ein Bein etwa im rechten Winkel in der Luft an und fassen das Knie mit der gegenüberliegenden Hand, ziehen Sie das Bein zur gegenüberliegenden Seite.

Legen Sie den anderen Arm seitlich ab, um die vordere Brustmuskulatur zu öffnen und drehen den Kopf in dieselbe Richtung.

Achten Sie darauf, dass Sie während der Übung den Brustkorb weit öffnen und die Schultern locker auf dem Boden liegen bleibe.

Drücken Sie während der Dehnung das Knie gegen die Hand, um die Muskelkette zu aktivieren. Halten Sie diese Position sechs bis acht tiefe Atemzüge, danach Seiten wechseln.

 

Rotierende Muskelkette – Öffnung hinterer Schultergürtel

KID Schulter

 

Beginnen Sie die Übung im Vierfüßlerstand, legen Sie die Unterarme ab. Die Ellenbogen sind unterhalb der Schulter.

Greifen Sie hinter dem gegenüberliegenden Ellenbogen hindurch und legen den Arm ab.

Den Kopf ebenso neben dem liegenden Unterarm ablegen und drehen Sie sich sanft in die Rotation.

 

Drücken Sie während der Dehnung den abgelegten Arm gegen den Boden um die Muskelkette zu aktivieren.

Diese Position sechs bis acht tiefe Atemzüge halten, danach die Seite wechseln.

 

Die Autorin Nicole Beulmann ist Physiotherapeutin, Myoreflextherapeutin und Sportphysiotherapeutin im Physiopoint Darmstadt (physiopoint-darmstadt.de). Ihre Spezialgebiete liegen in den Bereichen Bewegungsanalyse & Leistungsoptimierung, Verletzungsprophylaxe & Rehabilitation und Unterstützung der Regeneration.

Fotos: Tom Tittmann | soq.media

 

29.04.2018
Platz 3 beim Ironman 70.3 Marbella!

Der gesamte Marbella-Trip war – wie das Rennen selbst… eine Berg- und Talfahrt vom Feinsten und wurde mit Platz 3 belohnt. Ich bin gerade einfach nur glücklich fertig! Danke für Euren Support!!!!

Mein Glückwunsch geht an meine Teamkollegin Laura Philipp, an die Zweiplatzierte Marta Bernadi und an jeden einzelnen Finisher! Ein ausführlicher Rennbericht folgt, wenn ich mich wieder ein wenig gesammelt habe. ;-)

 

Foto: Ingo Kutsche

 

 

27.04.2018
Ironman 70.3 Marbella – Gewinnspiel:
New Balance 890 V6 – mein aktueller Lieblings-Trainings-Schuh von New Balance

Mein Lieblings-Renn-Schuh ist seit Jahren der New Balance 1400 – in diesem Jahr sogar farblich perfekt auf mein Renn-Outfit abgestimmt! :-)

Am Sonntag wird er eingeweiht und natürlich hoffe ich, dass am Ende eine gute Zeit in der Liste steht…

Da ich keine Ahnung habe, wie schnell ich zurzeit im Wettkampf laufen kann, ist das Gewinnspiel für Euch wirklich sehr fair:

Gebt unter meinem heutigen Facebook-Post Euren Tipp für meine Laufzeit am kommenden Sonntag ab.

Was meint Ihr, wie lange werde ich für den abschließenden Halbmarathon brauchen?

 

Es zählt die offiziell gemessene Laufzeit, die nach dem Rennen in der Ergebnisliste steht (ohne Wechselzeit, reine Laufzeit) und es werden alle Kommentare berücksichtigt, die bis einschließlich Samstag 28.04. eingehen – die, die während des Rennens vom Liveticker aus kommen, also leider nicht mehr… ;-)

Gewinnen könnt Ihr meinen Lieblings-Trainings-Schuh, den 890 V6 von New Balance – einen wahren Lightweighttrainer, der mit nur 255 Gramm sehr leicht und gut für schnelle Läufe geeignet ist:

Run Fast – für Geschwindigkeit entwickelt! :-)

Ich drücke Euch die Daumen – ich hoffe, Ihr mir auch!

 

 

22. April
Bald geht’s endlich los! :-)

Noch genau eine Woche bis zum Ironman 70.3 Marbella, meinem ersten Rennen in dieser Saison.

Ihr kennt das sicher auch: vor dem ersten Rennen ist die Anspannung doch immer etwas größer…

Wenn man dann hinterher weiß, wo man steht und im Optimalfall feststellt, dass man es noch kann, ist die Nervosität bei den darauffolgenden Rennen gleich schon etwas besser in Schach zu halten…. ;-)

Die letzten Wochen sind bei mir trainingstechnisch sehr gut verlaufen und ich freue mich einfach, dass es jetzt endlich soweit ist.

Die Startliste verspricht auf jeden Fall ein spannendes Rennen!

 

Koblenz – Hamburg – Darmstadt – Marbella…

Bevor es losgeht, steht für mich noch ein wenig „Reiserei“ auf dem Programm.

Den gestrigen Samstag habe ich bei schönem Sommerwetter mit einer Radausfahrt und Autogrammstunde beim CANYON Pure Cycling Festival in Koblenz verbracht.

 

 

Heute morgen ging es dann weiter nach Hamburg, um mir unter Begleitung des triathlon-Magazins, zusammen mit dem Ironman Hamburg – Team und zwei weiteren Athleten die neue Rastrecke anzuschauen.

Uns wurde also die besondere Ehre zuteil, die neue Strecke vor allen anderen Athleten zu testen. :-)

In den nächsten Tagen erfahrt Ihr mehr dazu – ich darf schon soviel sagen:

Es wird flach und schnell!!

Am Dienstag geht es für mich wieder zurück nach Hause und zwei Tage später hebt dann schon der Flieger in Richtung Marbella ab.

Zur Feier der Rennwoche wird es mal wieder ein Gewinnspiel für Euch geben – es lohnt sich also, vorbeizuschauen. ;-)

Euch allen eine schöne Woche und viele Grüße aus Hamburg.

 

 

15.04.2018
CANYON Pure Cycling Festival am 21. & 22. April!

Ich hoffe, Ihr habt die erste echte Frühlingswoche ebenso gut nutzen können – bei mir stand ganz im Zeichen des Trainings, wie ich es mir zu Hause wünsche:

#purecycling im Frühling! :-)

Apropos „pure cycling“: Am kommenden Samstag werde ich beim Pure Cycling Festival meines Radsponsors CANYON in Koblenz sein und würde mich freuen, Euch dort zu sehen.

Bis dahin:

Euch allen eine schöne Woche!

Eure Daniela

 

08. April
Die Saisonplanung steht

Nachdem das Startfeld auf der Pressekonferenz am Dienstag in Nürnberg bekannt gegeben wurde, durfte es endlich raus:

Ich werde am 01. Juli bei der DATEV Challenge Roth zum dritten Mal nach 2014 und 2015 an den Start gehen. :-)

Foto: Luise Köstler

Seit ich 2016 das letzte Mal als Zuschauerin vor Ort war, war klar, dass ich das schnellstmöglich erneut erleben und selbst wieder am Start stehen möchte!

Nach meinem Sieg beim Ironman Hamburg letzten Sommer war allerdings ebenfalls klar, dass ich in Hamburg als Titelverteidigerin anreisen und versuchen will, meinen Titel zu verteidigen…

Die Planung ist also voll auf den Juli ausgelegt und mit den beiden Ironman 70.3 Vorbereitungsrennen in Marbella und im Kraichgau für die erste Saisonhälfte komplett.

Was dann kommt – das hängt hauptsächlich vom Ausgang des Ironman Hamburg am 29. Juli ab…

 

Challenge Women Active Day am 05. Mai 2018

Auf dem Gelände der Sparkasse Mittelfranken-Süd in Roth findet am 05. Mai im Rahmen des Challenge-Kick-Off-Wochenendes der Challenge Women Active Day statt.

Ich freue mich, hier mit den Mädels einen Vormittag mit Lauftraining, Dehnprogramm und gemeinsamem Frühstück zu verbringen und vielleicht noch den ein oder anderen Tipp für die Vorbereitung geben zu können.

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind allerdings limitiert und jedes Jahr sehr begehrt – wer dabei sein will, meldet sich bitte baldmöglichst an: info@challenge-women.de.

Ich hoffe, viele von Euch zu sehen – ob beim Challenge Women Trainingstag oder beim offiziellen Radstrecken-Check am darauffolgenden Sonntag.

Alle Infos zu dem Wochenende Anfang Mai findet Ihr hier.

Vorher steht für mich noch ein wenig Arbeit auf dem Programm, denn die Vorbereitung für das erste Rennen geht in die „heiße Phase“, noch drei Wochen bis zum Ironman 70.3 Marbella.

Die kommenden Wochen werden also im Trainingsplan weiterhin gut gefüllt sein, nachdem es mir vergangene Woche auch außerhalb vom Training nicht langweilig wurde… ;-)

Am Montag ein 10 Kilometer-Osterlauf in Rodgau, am Dienstag die Pressekonferenz im Nürnberg, am Mittwoch eine Leistungsdiagnostik bei Staps in Köln, hessische Schulferien und natürlich viele Stunden im Wasser, auf dem Rad und in Laufschuhen. :-)

Ich hoffe, Ihr wart ebenfalls fleißig – und wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche!

 

01. April
Frohe Ostern!

Nächste Woche kommt der Frühling – perfektes Timing, denn meine neuen Schätze wollen ausgeführt werden:

Der Osterhase war bei mir in diesem Jahr nämlich ganz besonders gut aufgelegt. :-)

Schon vor ein paar Tagen durfte ich meine neuen Wettkampf-Laufradsätze von Swiss Side in Empfang nehmen und meinem Speedmax auch farblich perfekt anpassen.

Meine Osterüberraschung ist also nicht nur rund und schnell, sondern auch super leicht…

Wer von Euch weiß, mit wie vielen Schokohasen man meinen neuen Wettkampf-Laufradsatz von Swiss Side aufwiegen kann? ;-)

Unter allen Kommentaren zu meinem heutigen Facebook-Post verlost mein Partner Swiss Side nächste Woche ein Oster-Paket mit ultraleichten Titan Schnellspannern als kleines Gewichts-Tuning auch für Euren Laufradsatz.

Die Daumen sind gedrückt – der/die Gewinner/in wird nächsten Sonntag bekannt gegeben.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest und entspannte Tage mit der Familie.

 

25.03.2018
Tschüss Winter – Hallo BUFF® !!!

Den Winter hatten wir zwar eigentlich schon vor Wochen verabschiedet…

Nun ging es zusammen mit meiner besseren Hälfte doch nochmal für ein paar Tage in den Schnee: denn wenn schon Winter, dann wenigstens „richtig“.

Ein spontaner Kurztrip nach Seefeld in Tirol für ein paar schöne und sehr gute Trainingstage.

An der Stelle geht mein Glückwunsch an Johanna Mandl zum Gewinnspiel vom letzten Sonntag für den schnellsten richtigen Tipp! :-)

 

Ein weiterer Trainingsblock im Süden – zum Beispiel auf Mallorca, wie viele von Euch getippt haben – wäre natürlich ebenfalls sehr schön gewesen, allerdings mit deutlich mehr Aufwand verbunden.

Hinzu kommt, dass man auf meiner Lieblingsinsel zurzeit beinahe auch die Skisachen auspacken kann…

Und das wichtigste: auf diese Weise sind wir rechtzeitig zum Beginn der Osterferien schon wieder zurück zu Hause bei meinem kleinen Chef! :-)

Genau richtig entschieden: Ich kann mich nicht erinnern, jemals bessere Bedingungen in der Loipe gehabt zu haben – Schwimm-, Laufsachen und die Rolle mit Zeitfahrrad waren natürlich mit im Gepäck, denn bis zum ersten Rennen ist es schließlich nicht mehr lange hin.

In den kommenden Wochen werde ich Euch an dieser Stelle auch endlich meine Saisonplanung bekannt geben – vorher habe ich noch eine andere tolle Nachricht zu verkünden.

Heute darf ich Euch nämlich einen weiteren neuen Sponsor für 2018 vorstellen:

 

Neuer Partner im Bereich Kopfbekleidung

Ich freue mich sehr, ab sofort Dank BUFF® im Bereich Kopfbekleidung perfekt ausgestattet zu sein.

Angefangen bei dem multifunktionalen, nahtlosen Schlauchtuch, dem Original BUFF® – das jeder kennt – über Mützen, Schals, bis hin zu Kappen und vielen weiteren tollen Produkten. Sowohl für heiße Temperaturen im Sommer, als auch bei kaltem Wind und extremer Kälte im Winter:

Originell und praktisch bei allen Witterungsverhältnissen, nicht nur beim Sport, sondern auch im Alltag!

 

 

Nachdem ich in den letzten Tagen die Winterprodukte also nochmals in vollen Zügen auskosten durfte… hoffe ich, die Mützen und Schals nun bald gegen die Sommerprodukte tauschen zu können!

Die Sommerzeit ist ja schon mal da… hoffen wir, dass damit nun auch endlich der Frühling kommt!

Bis bald,

Eure Daniela

 

18.03.2018
AHP Merkle GmbH auch 2018 mit an Bord!

Ich freue mich sehr, auch die AHP Merkle GmbH aus Gottenheim in diesem Jahr weiterhin mit an Bord zu haben.

AHP Merkle steht für 100% Qualität in der Entwicklung, Konstruktion und Fertigung hochwertiger und weltweit nachgefragter Hydraulikzylinder.

Genau vor einem Jahr durfte ich mit der Filmagentur eazy entertainment an den Dreharbeiten für den AHP-Merkle – Imagefilm arbeiten.

Eine wirklich tolle Erfahrung, an die ich mich sehr gerne zurück erinnere, vor allem auch in der Zeit im Trainingslager, denn unter anderem auf Lanzarote sind die Bewegtbilder letztes Jahr entstanden.

Das familiengeführte Unternehmen steht für mehr Leistung, mehr Effizienz und mehr Erfolg und findet hier die perfekte Verbindung zum Ausdauersport:

Auch hier entwickelt sich das Material ständig und rasant weiter, die Inhalte des Films sind hingegen zeitlos und noch genauso aktuell wie vor einem Jahr.

„Du musst immer wieder über den Punkt hinaus, der alles von Dir abverlangt.“ oder „Du suchst ständig nach Möglichkeiten, den anderen einen Schritt voraus zu sein.“

…Wer den Film noch nicht kennt, der kann ihn sich hier anschauen. :-)

Während hinter dem Film sehr viel Zeit und Arbeit (vor allem für eazy entertainment) steckte, so war in diesem Jahr im Trainingslager „nur“ ein halber Tag für ein Fotoshooting verplant. Die restliche Zeit war vollgepackt mit Training und das habe ich den letzten Tagen noch deutlich gespürt.

Meine Entlastungswoche war also nicht nur sehr schön, sondern auch nötig! ;-)

Gewinnspiel Mercedes-Benz Rhein-Main

Kommende Woche geht es für mich wieder an die Arbeit und auch schon wieder auf Reisen – eine gute Gelegenheit, mal wieder ein Gewinnspiel für Euch einzubauen:

Was meint Ihr, wo darf ich in den kommenden Tagen trainieren?

Erratet, wohin es geht und gewinnt einen Mercedes-Benz Hotelscheck für drei Nächte in ausgewählten, exklusiven ****-Hotels in Europa.

Die Chance für eine/en von Euch, auf ebenfalls ein paar Tage Tapetenwechsel zu beliebigem Datum und Reiseziel. :-)

Wie immer müsst Ihr nur meinen Facebook-Post kommentieren und mit ein bisschen Glück dürft Ihr Euch schon bald ein Hotel aus der Liste auswählen.

In ein paar Tagen gibt’s die Auflösung und mein Partner Mercedes-Benz Rhein-Main wird die Gewinnerin oder den Gewinner unter allen Kommentaren auswählen.

Viel Glück und Euch allen einen guten Start in die neue Woche!

 

11.03.2018
Frankfurter Mainova Halbmarathon mit der FG-Hausbau GmbH

Seit zwei Jahren zählt die FG-Hausbau GmbH aus Groß-Umstadt schon zu meinen Sponsoren und auch in dieser Saison steht die Firma um Geschäftsführer Michael Goll wieder als große Unterstützung hinter mir.

Heute konnte ich – wenn auch in etwas anderer Form – mal ein klein wenig Unterstützung zurückgeben und zwar als Tempomacherin und Begleitung für Michael beim Frankfurter Mainova Halbmarathon. :-)

Die magische 2-Stunden-Marke haben wir geknackt und für mich war es eine schöne Möglichkeit, beim Mainova Halbmarathon mit dabei zu sein, ohne selbst einen Wettkampf laufen zu „müssen“.

Ein Wettkampf wäre so kurz nach dem Trainingslager noch zu belastend gewesen.

Stattdessen konnte ich auf diese Weise mit einem langen Lauf einen sehr guten Trainingsblock beenden:

Seit Freitag bin ich zurück von Lanzarote, wo ich nach einer umfangreichen ersten Trainingswoche auch in den letzten Tagen die perfekten Bedingungen im Club La Santa in vollen Zügen auskosten und gute Einheiten absolvieren konnte.

Anders als in den letzten beiden Jahren, war ich in diesem Winter „nur“ für zwei Trainingsblöcke im Süden und habe den Rest der Zeit zu Hause trainiert.

Dies hat besser funktioniert, als ich gedacht hätte, denn meine Einstellung zum Rollentraining musste ich dafür doch etwas verändern… ;-)

Ob sich die Arbeit im Winter auszahlen wird, werden wir dann natürlich erst im Saisonverlauf sehen, die Trainingsergebnisse sprechen aber schon mal dafür, dass ich sehr gut unterwegs bin.

Bevor langsam, aber sicher die Vorbereitung auf den Ironman 70.3 Marbella beginnt, darf ich mich nun aber zunächst auf ein paar ruhigere Tage freuen.

Herzlichen Glückwunsch allen Finishern des Mainova Halbmarathon und auch Euch eine gute Erholung!

 

Foto: Tom Tittmann

 

04.03.2018
Zweites Camp – Erste Woche.

Die erste Woche hier im Club La Santa ist schon wieder wie im Flug vergangen.

Aufgrund von Unwetterwarnungen am Abflugtag sind wir nach einem ungeplanten Zwischenhalt, drei misslungenen Landeversuchen und einer Extra-Nacht auf Fuerteventura zwar mit fast 24 Stunden Verspätung erst am Montagmittag auf der richtigen Insel – auf Lanzarote angekommen…

Seitdem lief alles weitere aber sozusagen „normal“. Wegen der langen Anreise ging es mit einem Tag Verzug allerdings unverhofft zunächst relativ „entspannt“ los und mein Trainingsplan wurde zum Einstieg noch einmal angepasst.

Umso „knackiger“ sahen dafür meine letzten drei Tage aus, sodass ich mich gerade sehr auf einen hart erarbeiteten Ruhetag morgen freue… ;-)

Danach wird noch ein weiterer umfangreicher Drei-Tage-Block folgen und am Freitag geht es auch schon wieder zurück nach Hause, wo sich zum Glück allmählich wieder wärmere Temperaturen ankündigen.

Dem letzten Wintereinbruch bin ich also scheinbar genau rechtzeitig entflohen…

Ein besonderes Highlight in der ersten Woche war, dass meine Freundin und Physiotherapeutin Nicky Beulmann mit dabei sein konnte.

So war auch abseits vom Training eine gute Zeit garantiert und gerade im Trainingslager ist eine optimale physiotherapeutische Betreuung natürlich unbezahlbar und war für mich in dieser Form eine ganz neue und wirklich tolle Erfahrung!

Seit Freitag ist außerdem mein Trainer Utz Brenner mit vor Ort – auch das für mich nicht selbstverständlich – zu Hause sind gemeinsame Trainingseinheiten leider nur selten möglich.

Ich freue mich also auf die kommenden Tage, bevor zu Hause dann langsam, aber sicher die Planungen für die ersten Rennen beginnen.

Heute sind es noch genau acht Wochen bis zu meinem Saisonstart beim Ironman 70.3 Marbella.

Und die Vorfreude steigt! :-)

 

 

25.02.2018
ASSOS – mein neuer Partner im Bereich Radbekleidung.

Ich freue mich sehr, heute meinen neuen Sponsor im Bereich Radbekleidung bekanntgeben zu dürfen.

Ich kann mir hier keinen besseren Partner vorstellen als das Schweizer Traditionsunternehmen ASSOS.

Seit ich mit dem Radfahren angefangen habe, bin ich von den hochwertigen Produkten und der unvergleichlichen Qualität überzeugt.

Jeder, der schon mal mit einer ASSOS-Hose Rad gefahren ist, weiß, wovon ich rede! ;-)

 

Schon seit ein paar Wochen bin ich im Training in der zweiten Disziplin bekleidungstechnisch perfekt ausgestattet und heute darf ich es endlich offiziell verkünden!

Ab morgen werden die Winterjacken und -hosen dann auch wieder gegen „kurz-kurz“ getauscht, denn ich bin gerade auf dem Weg nach Lanzarote ins Trainingslager. :-)

 

Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und auf viele Trainingsstunden im ASSOS-Radoutfit. 

 

“ Das Schweizer Traditionsunternehmen ASSOS wurde 1976 im Schweizer Tessin – “Terra di Ciclismo” (Land des Radsports) – gegründet und steht für besonders hochwertige und technisch ausgeklügelte Produkte.

Alle Innovationen werden vor der Markteinführung jahrelang von der hauseigenen Werksmannschaft getestet und man merkt ihnen einfach an, dass bei der Entwicklung passionierte Radsportler mit Liebe zum Detail am Werk sind.

Nicht verwunderlich also, dass in den letzten 40 Jahren über 350 Weltmeisterschaftstitel, Olympische Goldmedaillen sowie zahlreiche professionelle Weltcup-Rennen von Sportlern gewonnen wurden, die die Produkte des Erfinders der ersten Lycra-Radhose trugen.

Aktuell stattet ASSOS sowohl die Nationalteams der Schweiz und der USA als auch das UCI WORLD Tour BMC Racing Team mit Bekleidung aus. „

 

Auflösung Gewinnspiel vom 18.02.2018

„Im Rennen im Tunnel bleiben“:

Über die TRALYX von Rudy Project darf sich Björn Beil freuen – herzlichen Glückwunsch! Blind ausgewählt, denn ich fand alle Eure Kommentare wirklich spannend und interessant zu lesen – vielen Dank an dieser Stelle dafür! :-)

Euch allen eine schöne Woche – ob zu Hause oder ebenfalls im Süden – gutes Training und bis bald,

Eure Daniela

 

18.02.2018
Auch in 2018 mit RUDY PROJECT unterwegs!

In den kommenden Wochen werde ich Euch an dieser Stelle unter anderem meine Partner und Sponsoren vorstellen.

Heute Rudy Project: Ich freue mich, auch in diesem Jahr in den Bereichen Wettkampf- und Trainingshelm, sowie Sport- und Lifestylebrillen optimal ausgestattet zu sein!

Rudy Project ist neben seinen hochwertigen Helmen unter anderem für die unzerbrechlichen und selbsttönenden Brillengläser der „ImpactX“-Serie bekannt.

 

Foto: Marcel Hilger, Ironman Hamburg 2017.

 

Gewinnspiel Rudy Project TRALYX

In dem Zusammenhang könnt Ihr heute könnt – zur Feier des Tages ;-) meine Wettkampfbrille gewinnen:

Die Rudy Project TRALYX.

Verratet mir, wie Ihr es im Wettkampf schafft, „im Tunnel“ zu bleiben – was sind hier Eure persönlichen Tricks?

Da bald der Sommer kommt und Ihr bestimmt wie ich auch bald für die Saisonvorbereitung auf dem Weg in den Süden seid, solltet Ihr also unbedingt mitmachen – spätestens beim ersten Rennen freut Ihr Euch dann über die neue Wettkampfbrille! :-)

Unter allen Kommentaren unter meinem heutigen Facebook-Post werde ich am kommenden Sonntag eine Gewinnerin oder einen Gewinner ziehen.

Viel Glück! :-)

Die Gewinnerin vom letzten Sonntag ist übrigens Tina Lutz-Kannegiesser, es waren 28.069 km. Herzlichen Glückwunsch und gute Fahrt mit der V-Klasse! :-)

Hier findet Ihr noch ein Interview mit mir bei tri-mag.de  vom 13. Februar.

Viel Spaß beim Lesen und bis nächsten Sonntag. :-)

 

Daniela Sämmler bei ihrem Sieg des Ironman Hamburg.

FOTO Nils Flieshardt / Spomedis

 

Interview mit Daniela Sämmler

tri-mag.de: Wir haben Daniela Sämmler im Trainingslager auf Lanzarote getroffen und mit ihr über die letzte Saison, neue Trainingsansätze und den Ironman Hamburg gesprochen. Von Alexander Siegmund, 13.02.2018.

Sie haben in der vergangenen Saison vor allem zum Ende viele Wettkämpfe bestritten und konnten mit dem Ironman Hamburg ein großes Rennen gewinnen. Wie fällt insgesamt die Bilanz aus?

2017 war auf jeden Fall meine bislang beste Saison, obwohl ich am Anfang lange mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte und erst spät ins Training einsteigen konnte. Dafür lief es hinten raus aber richtig gut und ich konnte das Jahr mit guten Ergebnissen abschließen.

Zum Ende der Saison haben Sie jeweils zwei Mittel- und Langdistanzen in nur wenigen Wochen absolviert. Wie haben Sie die Pause nach Ihrem 3. Platz beim Ironman Barcelona und der großen Wettkampfbelastung gestaltet?

Das stimmt, am Ende der Saison war ich wirklich viel im Einsatz. Wir konnten durch teilweise tägliche Anpassung des Trainings und der entsprechenden Entlastung eine sehr gute Balance finden. Vermutlich habe ich in der Zeit mehr Renn- als Trainingskilometer gesammelt. Nach Barcelona habe ich dann zwei Wochen fast gar nicht trainiert und für ein paar Tage Urlaub in den Bergen gemacht. Ich hatte dann aber schnell wieder Lust, mich zu bewegen und wusste, dass ich beim Frankfurt Marathon in einer Mainova-Staffel laufen würde. Damit dies nicht mein allererster Lauf wird, habe ich vorher schon einige kürzere Einheiten gemacht. Das richtige Training ging dann Anfang November nach knapp sechs Wochen Pause wieder los.

Sie waren kurz nach Barcelona auf der Radbahn und haben Material und die Position auf Aerodynamik getestet.

Genau, das war zwei Wochen nach dem Ironman Barcelona, um noch einmal unterschiedliche Veränderungen im Material zu testen. Ende Januar stand noch ein weiterer Test auf der Bahn für das Fine-Tuning an und später im Jahr werde ich wohl gemeinsam mit meinem neuen Laufradsponsor Swiss Side in den Windkanal gehen, um für 2018 bestens gerüstet zu sein.

Welche Erkenntnisse konnten Sie aus der vergangenen Saison ziehen und wo sehen Sie Ansätze, um den nächsten Leistungssprung zu machen?

Zusammen mit meinem Trainer Utz Brenner habe ich nach der Saison alle Bereiche detailliert analysiert und in allen Disziplinen Ziele und entsprechende Strategien festgelegt, um mich weiter zu entwickeln. Ein Schwerpunkt liegt dabei klar auf dem Laufen, vor allem auf der Technik und Ökonomisierung des Laufstils. Darüber hinaus arbeiten wir mit Martin Beckmann (ehemaliger Deutscher Marathonmeister) zusammen, der zusätzliche, sehr gute Impulse beisteuert und weitere Potentiale aufgedeckt hat. Die Veränderungen muss ich jetzt natürlich noch in die höheren Wettkampf-Intensitäten umsetzen, aber ich konnte seitdem in kurzer Zeit mit viel Athletik- und Techniktraining gute Fortschritte erzielen und sehe mich auf einem sehr guten Weg. Auch beim Schwimmen setze ich viel auf Beweglichkeits- und Athletiktraining und habe auch hier viel an der Technik gearbeitet, was sich ebenfalls schon positiv bemerkbar macht. Ich bin mir sicher, dass mir dieser Ansatz mehr bringt, als einfach die Umfänge zu erhöhen. Zusammen mit einer guten Radleistung würde mir eine gute Schwimmform natürlich taktische Möglichkeiten geben, wenn ich die Rennen direkt von vorn mitgestalten kann.

 

11.02.2018
Gewinnspiel: Ein Wochenende Mercedes-Benz V-Klasse

Eine umfangreiche Trainingswoche liegt hinter mir, darunter recht viele Radkilometer – ohne mich auch nur einen Meter vom Fleck zu bewegen – im Wohnzimmer auf der Rolle…

Am Freitag dann ein Trainingstag in Stuttgart zusammen mit meinem Trainer Utz Brenner und Martin Beckmann (ehemaliger Deutscher Marathonmeister), mit dessen Unterstützung wir in dieser Saison ein paar neue Stellschrauben in der dritten Disziplin drehen möchten.

Vielen Dank an der Stelle für die guten Tipps!

 

 

Für ein verlängertes Wochenende habe ich Dank der guten Schneeverhältnisse im Schwarzwald das Training nun nochmals in die Loipe verlegt, die Bedingungen sind einfach nur genial! :-)

Die Woche hat für mich auch schon gut begonnen.

Am Montag durfte ich nämlich meine neue V-Klasse entgegennehmen.

Ich freue mich sehr, auch in diesem Jahr von Mercedes-Benz Rhein-Main unterstützt zu werden!

Für mich als Triathletin ist die V-Klasse das absolute Traumfahrzeug:

Viel Platz, sicheres Fahren und ein sehr effizienter Energieverbrauch.

Wer die V-Klasse mal ein Wochenende lang testen möchte, sollte an meinem heutigen Gewinnspiel teilnehmen:

Was meint Ihr, wie viele Kilometer bin ich im letzten Jahr mit der V-Klasse insgesamt unterwegs gewesen?

Einfach meinen heutigen Facebook-Post kommentieren –  der beste Tipp gewinnt und darf den Van an einem beliebigen Wochenende zwei Tage lang testen.

Ich wünsche Euch viel Glück – ein kleiner Tipp: es waren deutlich mehr Jahreskilometer als auf der Rolle, obwohl ich da in diesem Winter wirklich sehr fleißig war… ;-)

Die Auflösung gibt’s nächste Woche, die Gewinnerin oder der Gewinner wird am kommenden Sonntag benachrichtigt.

Viele Grüße aus Freiburg vom Schauinsland und Euch allen einen guten Start in die neue Woche!

Eure Daniela

 

04.02.2018
„Testwoche“.

Seit meinem ersten Trainingslager für die neue Saison sind schon wieder fast zwei Wochen vergangen. In den letzten Tagen standen einige Tests auf meinem Programm.

Am Dienstag eine Rad- und Laufleistungsdiagnostik bei meinem Partner STAPS, am Mittwoch ein Aerotest auf der Radbahn in Büttgen und gestern ein kleiner 10km- Testwettkampf im Rahmen der Winterlaufserie in Rodgau-Jügesheim.

Auch wenn die Woche ziemlich anstrengend war, so sind diese Tage immer sehr motivierend und ein riesiger Mehrwert für die Trainingsplanung und die Leistungsentwicklung.

Über die Diagnostik bekommt man viel wertvolles Feedback über die aktuelle Leistungsfähigkeit und wichtige Anhaltspunkte für die weitere Planung. Besonders gut ist es da natürlich, wenn der Trainer mit dabei sein kann und die Ergebnisse direkt bewertet und diskutiert werden können. Danke, Utz!

Wenn Ihr ebenfalls Euren „Status Quo“ kennen möchtet und Anregungen für die richtigen Trainingsschwerpunkte braucht:

Schaut mal bei STAPS vorbei – ab Ende Februar sind sie wieder überall in Deutschland für Euch „on Tour“ und bieten ihre Tests in Eurer Nähe an, da kommt die Leistungsdiagnostik also direkt vor Eure Haustür.

Ermittelt werden Körperfettanteil, maximale Laktatbildungsrate, maximale Sauerstoffaufnahme, die anaerobe Schwelle sowie Laktat-Produktion und -Abbau. Darüber hinaus bekommt Ihr durch die Spirometrie Aussagen über Euren Verbrauch an Kohlehydraten und Fetten unter Belastung, sowie über Eure Erholungsfähigkeit.

Zusätzlich zu aktuellen Trainingsbereichen werden auch die Saisonziele, der Trainingsaufbau und das grundsätzliche Leistungspotential besprochen.

Beim Lauftest erhält man außerdem Aussagen über die Laufökonomie und tagesaktuell mögliche Wettkampfzeiten.

Der Aerotest auf der Bahn war nun bereits mein dritter Test mit STAPS, Gebiomized und Canyon im Velodrom in Büttgen.

Die größten Veränderungen haben wir beim ersten Durchgang vor gut einem Jahr vorgenommen.

Der zweite Test war dann hauptsächlich auf das Material (Laufräder, Helme, Wettkampfanzüge, Reifen) bezogen und diesmal stand noch einmal ein „Finetuning“ meiner Wettkampfposition an.

Schon im letzten Jahr konnte ich durch die Optimierung der Postion einen großen Sprung machen und auch diesmal ist es uns gelungen, noch ein paar Watt zu finden. :-)

Seit einigen Wochen trainiere ich schon mit einer kürzeren Kurbel, wodurch die Position nun insgesamt noch aerodynamischer verändert werden konnte. In den nächsten Wochen wird das Training immer mehr auf das Zeitfahrrad verlagert und ich bin schon sehr gespannt auf die ersten Rennen!

10km-Lauf Rodgau-Jügesheim

Gestern stand für mich dann ein 10km-Lauf auf dem Programm, um zu sehen, was „aus dem Training heraus“ aktuell möglich ist.

Das Ergebnis: ziemlich schwere Beine und der 5. Platz in 37:53 Minuten. Ich bin mir sicher, das geht auf jeden Fall schneller, dennoch war es eine gute Belastung unter Wettkampfbedingungen.

Ich freue mich aber schon auf den nächsten Lauf mit hoffentlich etwas frischeren Beinen. ;-)

 

28.01.2018
Auflösung Gewinnspiel vom letzten Sonntag & neue Übungen bei Tritime women:
Achillessehnenschmerzen – nein, danke!

Vielen Dank für’s Mitmachen und für Eure Kommentare am letzten Sonntag.

Das Los ist auf Katrin Erler gefallen – herzlichen Glückwunsch, Du gewinnst die Funktionsanalyse bei meiner Physiotherapeutin Nicky Beulmann. :-)

Sie wird noch auf Eure Fragen zu den verschiedenen Beschwerdebildern eingehen – heute gibt es zunächst, wie angekündigt, den 3. Teil der Serie für hoch effektive Dehnübungen:

 

Tritime women: Achillessehnenschmerzen – nein, danke!

Profi-Triathletin Daniela Sämmler beim Laufen

Viele Läufer und auch Radfahrer leiden unter zum Teil sehr hartnäckigen Achillessehnenbeschwerden. Oftmals können die Beschwerden durch gezielte Dehnübungen der dorsale Kette gelindert werden.

Bei Achillessehnenbeschwerden gilt der erste Verdacht meist dem großen zweiköpfigen Wadenmuskel, dem Musculus gastrocnemii. Er bildet mit dem darunterliegenden Schollenmuskel (Musculus Soleus) einen Funktionskomplex. Gemeinsam mit dem sehnigen Ansatz am Fersenbein bildet dieser Komplex den größten Teil der Achillessehne.

Auch die rückseitig liegenden dynamischen Stabilisatoren des Sprunggelenks können Beschwerden auslösen. Die Fußflexoren (Beuger) haben ihren knöchernen Ansatz zwar im Bereich der Fußsohle, sie beeinflussen aber die Stellung des Fußes maßgeblich und haben somit einen großen statischen Einfluss auf die gesamte hintere Kette.

Der gesamte dorsale (hintere) Funktionskomplex beeinflusst die Spannung des großen Wadenmuskels. Dieser Funktionskomplex wird von der Oberschenkelmuskulatur (M. biceps femoris, M.semimembranosus, M.semitendinosus), sowie vom Rückenstrecker (Mm. errector spinae) gebildet.

Um die Achillessehne zu entlasten, ist es daher also ratsam nicht nur die Flexibilität der Wadenmuskulatur zu verbessern, sondern die Beweglichkeit  der gesamten hinteren Kette zu optimieren.

Übungen bei Achillessehnenproblemen

 Hintere Muskelkette, Schwerpunkt Oberschenkelrückseite und Rückenstrecker:

Dehnung der hinteren MuskelkettenDiese Übung dient vor allem dem Öffnen der gesamten hinteren Muskelkette, der Wadenmuskulatur, den Beinbeugern (ischiokrurale Muskulatur) und den Rückenstreckern (Mm.errector spinae).

Stellen Sie im stabilen Stand beide Füße etwa hüftbreit auseinander, halten Sie die Knie dabei möglichst gestreckt und neigen Sie den Oberkörper so weit wie möglich nach vorne.

Umfassen Sie die dabei ihre Beine. Dabei sollte der untere Rücken der höchste Punkt sein.

Der Kopf hängt locker nach unten, Schulter und Nackenbereich bleiben entspannt. Drücken Sie die Fußspitzen aktiv in den Boden, ohne die Fersen dabei abzuheben.

Diese Position 6 bis 8 tiefe Atemzüge halten.

 

Intensiervierung der Übung:

Wenn Sie nach einigen Wochen die Übung problemlos ausführen können, versuchen Sie ihre Fußgelenke zu umgreifen.

Bevor Sie jedoch über die Länge intensivieren, kontrollieren Sie, ob der Oberkörper während der Dehnung im Kontakt mit den vorderen Oberschenkeln ist und beide Knie voll gestreckt sind.

 

 

 

Hintere Muskelkette, Schwerpunkt Oberschenkelrückseite sitzend, Becken aufgerichtet:

Aufgrund der Anatomie fällt es besonders schwer, die rückseitige Oberschenkelmuskulatur zu dehnen und währenddessen das Becken aufgerichtet zu halten.

Setzen Sie sich mit ausgestreckten Beinen – aber noch nicht voll gestreckten Knien – auf den Boden. Richten Sie das Becken auf und strecken beide Arme nach oben.

Ziehen Sie die Wirbelsäule in die Länge, der Schulter und Nackenbereich bleibt entspannt.

Versuchen Sie nun, die Knie zu strecken und ziehen die Füße an. Achten Sie dabei darauf, dass Sie auch die Fußaußenkante dabei mit aktivieren.

Drücken Sie während der Dehnung die Fersen in den Boden, um die Muskelkette zu aktivieren.

Halten Sie diese Position 6 bis 8 tiefe Atemzüge.

 

 

Intensivierung der Übung:

Wenn Sie die Übung problemlos ausführen können, neigen Sie den Oberkörper nach vorne und umgreifen Sie ihre Füße.

Als Ausgleichübung empfiehlt es sich die vordere Muskelkette zu öffnen.

 

 

 

 

 

Vordere Muskelkette, Schwerpunkt Hüftöffnung:

Dehnung des HüftbeugersDer Schwerpunkt der Dehnung liegt auf dem Hüftbeuger im Zusammenspiel mit der Rumpf- und vorderen Oberschenkelmuskulatur.

Die Hüfte wird weit geöffnet, versuchen Sie aber dennoch das Becken weit nach vorne zu schieben (Po-Muskulatur anspannen).

Der Oberkörper ist leicht nach hinten geneigt, die Arme sind nach oben gestreckt und die Handinnenflächen zeigen dabei nach vorne.

Schultern dabei dennoch locker lassen.

Das auf dem Boden liegende Knie, der Unterschenkel und Fuß werden in den Boden gedrückt – damit ist die Muskelkette in der Dehnung aktiviert.

Diese Position 6 bis 8 tiefe Atemzüge halten, danach Seite wechseln.

 

Die Autorin Nicole Beulmann ist Physiotherapeutin, Myoreflextherapeutin und Sportphysiotherapeutin im Physiopoint Darmstadt (physiopoint-darmstadt.de).

Ihre Spezialgebiete liegen in den Bereichen Bewegungsanalyse & Leistungsoptimierung, Verletzungsprophylaxe & Rehabilitation und Unterstützung der Regeneration.

Fotos: Tom Tittmann | soq.media

 

21.01.2018
Mission nur halb erfüllt

Die zweite Woche hier auf Lanzarote ist leider ganz und gar nicht nach meinen Vorstellungen verlaufen.

Während meine Teamkollegen ein paar Tage lang von ziemlich ungemütlichen und stürmischen Bedingungen begleitet wurden, hatte ich mit einem Magen-Darm-Infekt zu kämpfen und musste die Hälfte der Woche im Bett verbringen. Krank zu sein kann man ja nun wirklich nie gebrauchen – im Trainingslager ist das aber ganz besonders schön, das kann ich Euch sagen…

Nach einer nahezu perfekten ersten Trainingswoche hat es mich also richtig umgehauen und meine Mission, hier ordentlich Kilometer und erste intensive Einheiten zu sammeln, konnte ich leider nicht erfüllen.

Immerhin habe ich meine Zweifel besiegen können, früher nach Hause zu fliegen, denn so schnell der Infekt kam, so schnell war es auch wieder weg. So habe ich noch das Beste aus der Situation gemacht und nutze die letzten Tage gerade für einen kleinen, ruhigen Grundlagen-Block, bevor es am Dienstag auch schon wieder nach Hause geht.

 

 

Gewinnspiel

Ich habe aber nicht nur schlechte Nachrichten für Euch! ;-)

Ihr könnt heute – wie bereits in meinem Adventskalender – noch einmal eine Funktionsanalyse bei meiner Physiotherapeutin Nicky Beulmann gewinnen – mein persönlicher Hauptgewinn sozusagen! :-)

Im Dezember ging es um das Thema „Läuferknie“, den Artikel findet Ihr bei Tritime women sowie weiter unten nochmals zum Nachlesen.

Wir möchten heute gerne von Euch wissen, welche Themen Euch in dem Bereich interessieren und zu welchen Beschwerdebildern Ihr Euch Informationen und Hilfestellungen wünscht oder gerne mehr Informationen hättet.

Unter allen Kommentaren unter meinem heutigen Facebook- oder Instagram- Post verlosen wir am kommenden Sonntag ein Physio-Check-Up bei Nicky im Physiopoint Darmstadt.

Außerdem gibt es nächste Woche wieder neue Übungen und zwar zum Thema „Achillessehnenbeschwerden und dorsale Kette“.

Wir freuen uns auf Eure Antworten – schreibt uns gerne auch, warum gerade Ihr eine Funktionsanalyse bei Nicky braucht und mit ein bisschen Glück zeigt sie Euch dann ganz persönlich, woran Ihr arbeiten müsst, um gesund in die Saison zu starten!

Viele Grüße – noch aus der Sonne und Euch allen einen schönen Sonntag,

Eure Daniela

 

Tritime women: Runners Knee – was tun, wenn das Knie zwickt?

Physiotherapeutin Nicole Beulmann stellt euch zusammen mit Profitriathletin Daniela Sämmler Dehnübungen vor, die helfen, dem sogenannten Läuferknie den Garaus zu machen.

Vielen Läufern, Triathleten und Radfahrern ist das sogenannte Runners Knee (Läuferknie) leider bestens bekannt.

Der Hauptdarsteller dieses Problems ist in der Regel der Tractus Iliotibialis – eine Sehnenplatte, die am seitlichen Oberschenkel verläuft. Sie zieht sowohl über das Hüftgelenk als auch über das Knie.

In der Regel äußern sich die Beschwerden mit einem seitlichen Knieschmerz bei Belastung.

Da die Faszien selbst nicht dehnbar sind, sondern unter anderem von ihren angrenzenden Muskeln gespannt werden, müssen die jeweiligen Muskelketten gedehnt werden, um die Spannung im Problembereich zu verringern.

In einem ersten Artikel über “Myoreflextheraphie im Triathlon” hat die Physiotherapeutin Nicole Beulmann bereits erklärt, wie man Dysbalancen und Verletzungen allgemein vorbeugen kann und warum es sich lohnt, sich die Zeit für effektive KiD-Übungen (Kraft in der Dehnung) der funktionellen Muskelketten zu nehmen.

Übungen, um das Runners Knee vorzubeugen:

Es empfiehlt sich mit der Öffnung der vorderen Muskelkette zu beginnen.

 

Vordere Muskelkette, Schwerpunkt Hüftöffnung:


Der Schwerpunkt der Dehnung liegt auf dem Hüftbeuger im Zusammenspiel mit der Rumpf- und vorderen Oberschenkelmuskulatur.

Die Hüfte wird weit geöffnet, versuchen Sie aber dennoch das Becken weit nach vorne zu schieben. Dabei die Po-Muskulatur anspannen. Der Oberkörper ist leicht nach hinten geneigt, die Arme sind nach oben gestreckt und die Handinnenflächen zeigen dabei nach vorne.

Die Schultern dabei locker lassen. Das auf dem Boden liegende Knie, der Unterschenkel und der Fuß werden in den Boden gedrückt, damit  die Muskelkette in der Dehnung aktiviert wird.

Diese Position 6 bis 8 tiefe Atemzüge halten, danach die Seite wechseln.

Nicht nur der Hüftbeuger und die Oberschenkelrückseite neigen zu Verkürzungen, ebenso die Hüftabduktoren und Rotatoren.

Besonders die Zeitfahrpostion im Triathlon fordert unter anderem auch die Glutealmuskulatur (Pomuskulatur) besonders. Bei den folgenden Übungen wird diese gedehnt.

Die Fasern der Pomuskulatur strahlen unter anderem in den Tractus iliotibilalis ein. Zudem liefern sie die Verbindung zur Fascia thoracolumbalis, einer großen Faszie, die am unteren Rücken verläuft und die Rückenmuskulatur der Lenden- und Brustwirbelsäule bedeckt.

Bei der ersten Übung wird zunächst die Rumpf- und Hüftrotation vorbereiten und in den weiteren Übungen intensiviert.

 

Seitliche Muskelkette, Hüftabduktoren – Rotation und Brustmuskulatur:


Übung siehe Foto: Legen Sie den rechten Arm seitlich ab, um die vordere Brustmuskulatur zu öffnen und drehen Sie den Kopf in dieselbe Richtung.

Achten Sie darauf, dass Sie während der Übung den Brustkorb weit öffnen und die Schultern locker auf dem Boden liegen bleiben.

Drücken Sie während der Dehnung das Knie gegen die Hand, um die Muskelkette zu aktivieren.

Halten Sie diese Position 6 bis 8 tiefe Atemzüge, danach die Seite wechseln.

 

 

Seitliche Muskelkette, Hüftabduktoren und Außenrotatoren, Tractus Iliotibialis (Runners Knee)


Bei dieser Übung steht die seitliche Muskelkette der unteren Extremitäten im Vordergrund. Die Dehnung wird durch die Anbindung und Vorneigung des Rumpfes intensiviert.

Beginnen Sie die Übung wie die Dehnung des Hüftbeugers (erstes Foto im Artikel). Legen Sie danach den vorderen Unterschenkel vor sich ab. Vorsicht bei Knieproblemen.

Die Übung darf keinen Schmerz im Knie provozieren!

Legen Sie die Unterarme vor dem Knie ab und senken Sie den Oberkörper. Um die Übung zu entschärfen, stützen Sie sich statt auf den Unterarmen auf den Hände ab.

Der abgelegte Unterschenkel drückt während der Dehnung in den Boden, um die Muskelkette zu aktivieren.

Halten Sie diese Position 6 bis 8 tiefe Atemzüge, danach die Seite wechseln.

 

 

Intensivierung der Übung

Um die Dehnung zu verstärken, legen Sie den Oberkörper über das Bein auf dem Boden ab.

Die Autorin Nicole Beulmann ist Physiotherapeutin, Myoreflextherapeutin & Sportphysiotherapeutin im Physiopoint Darmstadt (physiopoint-darmstadt.de).

Ihre Spezialgebiete liegen in den Bereichen Bewegungsanalyse & Leistungsoptimierung, Verletzungsprophylaxe & Rehabilitation und Unterstützung der Regeneration.

Fotos: Tom Tittmann | soq.media

 

 

14.01.2018
Viele Grüße aus der Sonne!

Die erste Woche hier im Club La Santa auf Lanzarote ist wie im Flug vergangen.

Zwei relativ „entspannte“ Tage zum Ankommen und Akklimatisieren, ein Fotoshooting und Video-Dreh am Entlastungstag sowie ein intensiverer Vier-Tage-Block inklusive dem International Lanzarote Duathlon (5km Laufen, 20km Rad, 2,5km Laufen) am gestrigen Samstag.
Heute steht noch ein schöner langer, aber ruhiger Rad-Tag auf meinem Trainigsplan, bevor ich morgen mit einem Ruhetag in die zweite Woche starten darf.
Neues Jahr, neue Partner

Mein persönliches Highlight waren für mich in den letzten Tagen die ersten Ausfahren mit meinen neuen Schätzen!

Ab diesem Jahr bin ich auf Laufrädern von Swiss Side unterwegs und durfte die tollen Neuigkeiten diese Woche bekannt geben:

„Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit Swiss Side. Meine ersten Erfahrungen auf der Straße haben gezeigt, dass die Laufräder bezüglich Handling und Schnelligkeit in einer anderen Liga operieren. Bei meinem letzten Bahntest waren die HADRON Ultimate 800 im Vergleich zum anderen getesteten Material die deutlich schnellste Kombination und ich kann es kaum erwarten, dass die Wettkampfsaison endlich beginnt.“

Hier auf Lanzarote habe ich die HADRON Ultimate 485 mit dabei: die perfekte Höhe bei den starken Kanarischen Winden, sehr schnell und perfekt im Handling – wir haben uns sofort bestens verstanden! ;-)

Platz 4 beim International Lanzarote Duathlon
Gestern durfte ich sie dann bereits in einem kleinen Test-Wettkampf fahren: beim International Lanzarote Duathlon ging es über  die Distanzen 5km Laufen, 20km Radfahren und 2,5km Laufen.
Ein super Rennen, das direkt im Stadion des Club La Santa gestartet wird, sehr zuschauerfreundlich und ein perfekter Trainingsreiz – für mich allerdings deutlich zu kurz… ;-)
Die Ergebnisse findet Ihr hier.

Zwar knapp am Podium vorbei, aber mit meinem aktuellen Trainingszustand bin ich schon sehr zufrieden. Besonders das Laufen stimmt mich schon sehr positiv – auf dem Rad fehlen im Moment nicht nur Kilometer, sondern auch noch Intensität und Spritzigkeit.

Aber dafür sind wir ja hier – ab heute geht es also wieder an die Arbeit! :-)
Hier noch ein paar Impressionen des gestrigen Rennens von James Mitchell:
Gewinnspiel Einzeltraining Vito Consalvo

Die Gewinnerin der Einzelstunde bei Vito steht fest:

Das Los ist auf „keschu14“ (Kommentar auf Instagram) gefallen – herzlichen Glückwunsch und viel Spaß und Erfolg mit Vito! :-)

Euch allen eine schöne Woche – sonnige Grüße nach Hause,

Eure Daniela

 

07.01.2018
Ein frohes neues Jahr – und: wie Ihr den guten Vorsatz, Eure Schwimmtechnik zu verbessern, endlich in die Tat umsetzten könnt.

Ich wünsche Euch allen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr, hoffe, Ihr seid gut gestartet und habt in den ersten sieben Tagen die guten Vorsätze nicht gleich wieder über Bord geworfen. ;-)

Ich habe die erste Woche des Jahres im Schnee verbracht, heute geht es im fliegenden Wechsel in die Sonne, das alljährliche Trainingscamp mit dem Team Erdinger Alkoholfrei steht an: zwei Wochen lang bei top Trainingsbedingungen zusammen mit meinen Teamkollegen im Club La Santa auf Lanzarote.

Ich freue mich ganz besonders auf das Radfahren und darauf, endlich wieder Kilometer im Warmen – und im Freien – zu sammeln… die letzten Wochen fand mein Radtraining nämlich fast ausschließlich auf der Rolle statt… Die vergangene Woche war da für mich schon eine sehr willkommene Abwechslung mit einigen Stunden in der Loipe. :-)

 

 

Seit ich nach der Saisonpause wieder ins Training eingestiegen bin, standen vor allem die Verbesserung der Technik in allen drei Disziplinen sowie sehr viel Athletik und auch ein wenig Krafttraining im Vordergrund.

Das Techniktraining sollte zwar das ganze Jahr über ein wichtiger Punkt im Training bleiben, im Winter hat man dafür aber natürlich deutlich mehr Ruhe und Zeit als später im Jahr, in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung.

Obwohl ich schon seit meinem achten Lebensjahr schwimme (oder vielleicht auch gerade deswegen), fällt es mir ziemlich schwer, in der ersten Disziplin meine Technik zu verbessern.

Die über Jahre eingeschliffenen Bewegungsmuster zu ändern, ist eine echte Herausforderung. Neben ein bis zwei Einheiten alleine, schwimme ich zweimal pro Woche morgens von 6:30 Uhr bis 8:00 Uhr in der Early Bird Schwimmgruppe meines Heimatvereins DSW’12 Darmstadt unter den Augen von Vito Consalvo. Dank Vito und der guten Gruppe, die wir dort haben, bin ich mit meiner aktuellen Schwimmform für diese Jahreszeit schon sehr zufrieden und Vito gibt mir jedes Mal gute Tipps mit, die mich auch in meinen selbstständigen Trainingseinheiten immer weiterbringen.

Während bei mir im Trainingslager der Schwerpunkt in allen drei Disziplinen nun schon etwas mehr in Richtung Umfänge und Intensitäten gehen wird, gibt es für Euch heute die Möglichkeit, eine Einzelstunde bei meinem Schwimmtrainer Vito zu gewinnen:

Nutzt die Chance, so früh im Jahr wie möglich – also am besten gleich ;-) – Eure Technik überprüfen zu lassen und genau zu wissen, woran Ihr arbeiten müsst, bevor es in die Wettkampfvorbereitung geht!

Eine Einzelstunde mit Vito im Rhein-Main-Gebiet – Eure Chance, den guten Vorsatz, endlich die Schwimmtechnik zu verbessern, in die Tat umzusetzen und perfekt in die neue Saison zu starten.

Was Ihr dafür tun müsst? Kommentiert bis kommenden Sonntag meinen heutigen Post auf Facebook oder Instagram und verratet mir, warum gerade Ihr ein Einzeltraining bei Vito nötig hättet. Wir freuen uns auf Eure kreativen Beiträge und mit ein bisschen Glück lernt Ihr Vito dann bald persönlich kennen! :-)

Der/die Gewinner/in wird am kommenden Sonntag bekannt gegeben. Viel Glück und gutes Training!

Eure Daniela

 

 

23.12. 2017
Ein Wort zum Samstag – bevor es mit den SONN-Tagen losgeht.

Während ich wieder meinen Adventskalender für Euch „gebastelt“ habe und es Dank meiner Sponsoren jeden Tag tolle Preise für Euch zu gewinnen gabe, kam mir folgende Idee:

#DaniSUNday – der Dani-SONN-Tag 

Ab dem ersten Sonntag im neuen Jahr, dem 07.01.2018, wird es hier regelmäßig ein kleines „Sonntags-Türchen“ für Euch geben. Ein persönlicher Blog mit Aktuellem aus meinem Trainings- und Wettkampfalltag, Neuigkeiten auf Sponsorenseite und was ich sonst noch so zu erzählen habe. :-)

Die Besonderheit: wie beim Adventskalender gibt es regelmäßig etwas für Euch „zurück“ – in Form von kleinen Gewinnspielen. Es lohnt sich also, ab und zu vorbeizuschauen!

Damit möchte ich Euch an meinen Erfolgen (und auch an meinen Rückschlägen) teilhaben lassen und mich bei Euch bedanken – vor allem für Eure Unterstützung und dafür, dass Ihr mir das ganze Wettkampfjahr über die Treue haltet, mich motiviert und mir den Rückhalt gebt, den ich als Profisportlerin brauche.

An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank für das zahlreiche Mitmachen in den vergangenen 22 Tagen. Meinen Sponsoren kann ich etwas zurückgeben, indem ich Wettkämpfe gewinne – im Optimalfall jedenfalls… ;-) …aber ohne Euch wäre all‘ das nicht einmal halb so viel wert!

Jeder Triathlet weiß, wie es sich anfühlt, wenn seine Fans, seine Familie und Freunde am Streckenrand stehen und man nach einer gefühlten Ewigkeit, in der man sich nur mit seinen eigenen Hoch- und Tiefpunkten beschäftigt hat, endlich wieder ein bekanntes Gesicht sieht. Wenn wir unseren Namen hören, angefeuert werden und wie dieser Moment uns Kraft gibt, wieder einen Kilometer oder eine Runde weiterzulaufen. Zum nächsten bekannten Gesicht… Am Ende des Tages ist es „nur Sport“, aber man bekommt so unbeschreiblich viel zurück…

Wer nicht weiß, wovon ich rede, der sollte mit Triathlon anfangen!

Foto: Marcel Hilger

 

Warum der Sonntag?

Der Sonntag ist für viele Triathleten der „Hauptarbeitstag“. Nicht nur bei uns Profis, gerade auch für jeden Hobby- und ambitionierten Triathleten ist oft der Sonntag der Tag, an dem man die meiste Zeit hat, neben Beruf und/oder Familie, sein Training unterzubringen: Stundenlange Radeinheiten für die Langdistanz im Sommer abspulen, den langen Lauf für den Marathon im Herbst absolvieren, mit Freunden bei gemeinsamen Trainingseinheiten unseren tollen Sport zu leben und zu erleben. Und dann natürlich die Wettkampf-Sonntage, die für einige „echte Arbeitstage“ sind – und für jeden von uns das ersehnte „Ziel des Weges“…

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob der Sonntag hierfür der richtige Tag ist.

Für mich gibt es nur selten „normale“ Sonntage. Oft sind es, wie eben beschrieben, meine „Hauptarbeitstage“…

Trotzdem darf auch bei mir die Familie nicht zu kurz kommen und ich versuche immer – auch am Sonntag – so viel Zeit wie möglich für sie zu haben.

Die „Auflösung“ der Gewinnspiele wird daher immer erst eine Woche später sein, Ihr habt also die ganze Woche Zeit „vorbeizuschauen“ und könnt sonntags getrost dem Internet fernbleiben… ;-)

Ein äußerst wichtiger Faktor – nicht nur im Sport – ist Respekt! Akzeptanz vor anderen Lebensentwürfen, leben und leben lassen. So bin ich erzogen worden, meinen Eltern sehr dankbar dafür, dass ich so aufwachsen durfte und so gebe ich es auch an meinen Sohn weiter. Ein Beispiel dazu, das mich nicht losgelassen hat, seit ich es in der Hawaii-Nacht im Live-Ticker gelesen habe:

„Jocelyn McCauley, currently riding in seventh, ONLY races on Saturdays. She has won 2 IRONMAN races with limited opportunities to race based on schedule.  Due to religious reasons, she will not race on Sunday. She has won IRONMAN Mallorca and IRONMAN New Zealand – because both are Saturday events.“

Morgen ist Sonntag, morgen ist Heiligabend – ein Fest der Nächstenliebe und des Respekts und nicht nur ein Fest der Geschenke.

Morgen lasse ich Euch in Ruhe! ;-) Aber Ihr dürft Euch für die kommenden Sonntage etwas wünschen:

Was wünscht Ihr Euch zu Weihnachten bzw. für 2018?

Ihr wisst ja: nicht jeder Wunsch geht in Erfüllung ;-) …aber schreibt mir gerne Themen, die Euch interessieren, Ideen für die Gewinnspiele, Anregungen, Kritik – all das ist herzlich willkommen: info@daniela-saemmler.com.

Ich wünsche Euch schöne Festtage und eine besinnliche Zeit mit Euren Liebsten. Genießt die Tage und startet gut und vor allem gesund ins Jahr 2018!

Eure Daniela

 

P.S.: Danke an alle, die mich auf meinem Weg begleiten, für das uneingeschränkte Vertrauen und die Unterstützung! Danke an meine bessere Hälfte, meine Familie & Freunde, meine Sponsoren & Partner und an meinen Trainer Utz Brenner.

 

Ach, Ja: Utz hat heute Geburtstag!

Und deshalb ist das letzte Türchen meines Adventskalenders für Dich:

Ein Tag „Personal Training“ für Dein nächstes großes Ziel im neuen Jahr! ;-)

 

Klagenfurt 2017: „You are an Ironman!“