Neue persönliche Bestzeit und ein dritter Platz zum Saisonfinale beim IRONMAN Barcelona

Nach einer harten und sehr erfolgreichen zweiten Jahreshälfte 2017 erreichte Daniela Sämmler bei ihrem großen Saisonfinale beim IRONMAN Barcelona einen hervorragenden dritten Platz.

In einer stark besetzten Damenkonkurrenz musste sich die Darmstädterin nur der Niederländerin Yvonne van Vlerken und der ehemals des Dopings überführten Österreicherin Lisa Hütthaler geschlagen geben.

Das letzte Rennen in der Saison 2017 sollte noch einmal ein echtes Highlight werden und in der Tat hielt der IRONMAN Barcelona zum Saisonabschluss noch einmal alles bereit, was den Langdistanz-Triathlon auszeichnet. Unter der Sonne Kataloniens erwischte Daniela Sämmler einen guten Start in einen spannenden Renntag.

Foto: Getty Images

Auf dem 3,8Km langen Schwimmkurs zeigte Daniela eine sehr gute Leistung, behauptete sich in der Spitzengruppe und verließ als fünfte Profi-Dame mit einem Abstand von nur 19 Sekunden auf die ersten Konkurrentinnen das Wasser. Auf dem 180Km langen Radkurs zeigte Daniela nicht nur eine briliante Radleistung, sondern diktierte das Tempo und führte lange Zeit das Feld an. Im Schlepptau folgten die Britin Kimberley Morrison und Lisa Hütthaler, die in einem Abstand von weniger als 10 Sekunden Daniela auf die Laufstrecke folgten. Yvonne van Vlerken lag zu diesem Zeitpunkt mit einem Abstand von 6:20 Minuten auf dem vierten Platz. Für Daniela hieß es nun, Ruhe zu bewahren und auf keinen Fall auf den ersten Kilometern zu überpacen. Yvonne van Verkenn zeigte eine außergewöhnliche und bestechende Laufleistung an diesem Tag. Nach rund 23 Kilometer übernahm die Niederländerin die Führung, ließ bis zum Ziel keine Zweifel an ihrer Laufstärke aufkommen und beendete das Rennen in 8:46:18h. Jetzt galt es für Daniela umso mehr, mentale Stärke zu beweisen und den anvisierten Platz auf dem Podium zu sichern.
Auf den letzten Laufkilometern entwickelte sich ein spannendes Rennen um Platz zwei, bei dem am Ende die Österreicherin die Nase vorn haben sollte.

Foto: Getty Images

„In den letzten zweieinhalb Stunden hatte ich mit extremen Magenproblemen zu kämpfen und meiner Konkurrenz leider absolut nichts mehr entgegenzusetzen. Ich hatte alles gegeben, war im Ziel sowohl körperlich und mental so erschöpft, dass ich mich zunächst nicht über meine Leistung freuen konnte. Hinzu kam die eigene Enttäuschung, dass ich es im letzten Rennen der Saison nicht geschafft habe, einen soliden Marathon zu laufen. Aber am Tag nach dem Rennen überwiegt die Freude über den Platz auf dem Podium und endlich die 9 Stunden Marke deutlich unterboten zu haben“ erzählt Daniela Sämmler am Tag nach dem Rennen. Nach dem Sieg beim IRONMAN Hamburg Ende August und den zweiten Plätzen bei der Challenge Walchsee und dem Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen im September sicherte sich Daniela erneut einen Platz auf dem Podium bei einem international großen Rennen. Mit ihrer Zeit von 8:55:11h knackt sie erstmals die magische neun Stunden Marke. Mit dem dritten Platz beim IRONMAN Barcelona zum Saisonabschluss kann sich Daniela also höchst zufrieden zeigen.

„Nach meinem Rennprogramm in den vergangenen Wochen bin ich mit meiner gesamten Saison wirklich glücklich. Yvonne hat heute  einfach eine großartige Laufleistung gezeigt, das erkenne ich neidlos an. Mit dem dritten Platz von Barcelona schließe ich meine erfolgreichste Saison in meiner bisherigen Karriere als Profi-Sportlerin ab. Ich gehe also gestärkt in die nächste Saison, auf die ich mich zusammen mit meinen Sponsoren und allen, die mich so tatkräftig unterstützen, freue. Jetzt genieße ich erst einmal ein paar trainingsfreie Wochen, in denen die Familie im Mittelpunkt stehen wird und all jene, die mich in der zurückliegenden Saison so sehr unterstützt haben. Es ist Zeit, etwas zurück zu geben“, so Daniela weiter.

In den nächsten Wochen steht neben Erholung vor allem die Familie auf dem Programm bis die Saisonvorbereitungen für 2018 auf Touren kommen. Die IRONMAN Weltmeisterschaften auf Hawaii wird Daniela mit guten Freunden vor dem TV verfolgen und vor allem den deutschen Teilnehmern ganz fest die Daumen drücken. Für ein paar Tage die Beine hochlegen, das hat sich die Darmstädterin verdient, auch wenn der nächste Programmpunkt schon fest steht. Daniela wird in einer Jedermann-Staffel beim Mainova Frankfurt Marathon am 29. Oktober am Start stehen und sich sicher über den einen und anderen Beifall freuen.

Presse-Mitteilung Daniela Sämmler / soq.media